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    Seefeldt übernimmt von Weyand

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    Der Rückblick auf die vergangene Saison war im Wesentlichen erfreulich. "Wir haben eine relativ problemlose Klasse, der Umgang der Vereine untereinander hat sich weiter verbessert", freute sich Weyand. In Karadeniz Bad Kreuznach, der SG Alsenztal, der Spvgg Hochstetten, dem TSV Langenlonsheim/Laubenheim und dem TuS Hoppstädten wurden fünf Neulinge in der Bezirksliga begrüßt. "Gut, dass Mörschied bleiben wollte", scherzte der ehemalige Staffelleiter und spielte auf die Niederlage in den Aufstiegsspielen gegen den SV Steinwenden an.

    Für große Freude sorgte die Verkündung der Zuschauerzahlen. Insgesamt sahen 26 510 Zuschauer die 240 Bezirksligapartien der abgelaufenen Saison, das entspricht einem Schnitt von 110 Zuschauern pro Spiel. Damit verzeichneten die Vereine einen rasanten Anstieg im Vergleich zur Vorsaison, als lediglich 21 880 (im Schnitt 91) Zuschauer den Weg an die Sportplätze gefunden hatten. Großen Anteil daran hatte der SV Medard, der sich durchschnittlich über 159 Zuschauer freuen durfte. Dabei schlug natürlich positiv das Spitzenspiel gegen den späteren Meister, die SG Eintracht Bad Kreuznach, mit 700 Fans zu Buche. Die zweitmeisten Fans pilgerten nach Mörschied. Dort feuerten im Schnitt 138 Fußballbegeisterte die Teams an. In der SG Niederhambach/Schwollen (81 Fans im Schnitt) und dem TuS Kirschweiler (74) verabschiedeten sich die beiden Schlusslichter dieser Rangliste in Richtung Bezirksklasse.

    Weniger positiv fiel das Fazit von Schiedsrichterobmann Christian Wendel aus. "Die Problematik ist bekannt, es fehlen Schiedsrichter", gab Wendel zu Protokoll. Die möglichen Gründe hierfür lieferte er gleich mit: "Die Hemmschwelle von Spielern, Betreuern und Fans wird immer tiefer. Mehr und mehr Schiedsrichter hören deswegen während der Saison auf." Zudem musste im Februar ein Schiedsrichter-Lehrgang mangels Teilnehmern abgesagt werden. "Wenn sich nur vier oder fünf Interessierte anmelden, ist das aus Kostengründen nicht möglich", erklärte Wendel. Frank Schwinn, der Vertreter des TuS Mörschied, hatte diesbezüglich eine Idee. "Eine Fremdfinanzierung der Vereine auf freiwilliger Basis wäre möglich. Es ist sinnvoller, hier Geld zu investieren, als für Schiedsrichter, die von weit her anreisen", schlug Schwinn vor.

    Ein weiteres Thema war die abgeschlossene Strukturreform. Eine Namensänderung der Bezirksliga in Landesklasse war im Gespräch, diese wird es allerdings nicht geben. Nichtsdestotrotz wird für Seefeldt, den neuen Staffelleiter, einiges zu tun sein. "Durch die Reformen sind neue Verhältnisse geschaffen worden. Neue Vorstellungen meinerseits wären da zu viel", sagte Seefeldt. Dennoch hat der neue Chef der Bezirksliga seinen eigenen Führungsstil: "Meine Zeit als Vorsitzender beim Sportgericht in Bad Kreuznach hat mich geprägt. Ich werde ein Augenmerk auf das Regelwerk haben."

    Von unserem Mitarbeiter

    Jan Schüßler

    Regionalsport Süd - Klasse 2 - Bezirksliga Nahe
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