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    Aufsteiger Spvgg Hochstetten gewöhnt sich an Tempo und Härte

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    Beim SV Niederwörresbach war es dann so weit. 4:2 gewannen die Hochstettener. Nun soll gegen den TSV Langenlonheim/Laubenheim auf eigenem Terrain nachgelegt werden. Ganz so einfach wird das aber sicher nicht. Der Gegner macht Bender, der insgesamt zwölf Jahre in Landesliga und Verbandsliga (erst SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach, später VfR Kirn) kickte und dabei zweimal Meister wurde, weniger Sorgen. "Sie sind schwierig einzuschätzen", sagt der 37-Jährige. "Die Leistungen waren schwankend. Grundsätzlich ist etwas drin." Problematischer schätzt er die eigene Personalsituation ein. Er selbst ist angeschlagen. Danny Mitchell und Lars Ganns sind erkältet. Vor allem Mitchell ist für das Offensivspiel der Spielvereinigung unabdingbar. Neben diesen eher kurzfristigen Ausfällen ist die Zusammensetzung des Kaders ein Grund für die Schwierigkeiten des Neulings. "Wir haben viele Leistungsträger nicht an Bord", sagt Bender. "Die Zugänge kommen alle aus unteren Ligen. Sie bringen allerdings viel Potenzial mit." Tempo und Härte in der neuen Liga sind für sie aber höchst ungewohnt. Bei vielen dauert die Eingewöhnungszeit noch an. Drei Spieler, die maßgeblich am Meistertitel mitgewerkelt hatten, fallen dagegen aus. Flo Müller und Marc Wommer erlitten Kreuzbandrisse. Die Saison ist für sie gelaufen. Eckhard Eid hatte seine Karriere eigentlich schon beendet. Nun soll der Manndecker reaktiviert werden. Gegen Niederwörresbach stand er eine knappe Viertelstunde auf dem Feld. Er soll jetzt am Projekt Klassenverbleib mitwirken. "Nichts anderes war und ist das Ziel", sagt Bender.

    Diesen Satz konnte man so schon vor einigen Wochen von Carsten Rupsys, dem Abteilungsleiter der SG Weinsheim, hören. Auch die Weinsheimer kämpfen mit zahlreichen Ausfällen. Trotzdem ist der Klub immer wieder für eine Überraschung gut. Zuletzt gelang Sascha Messer ein echtes Traumtor. Außerdem gewinnt die SG häufig in Duellen gegen die direkte Konkurrenz. Beim SV Medard sollte man also gewarnt sein. Die Medarder - ebenfalls verletzungsgeplagt - können immerhin wieder auf ihren Spielertrainer Benedikt Bernd (kleiner Zeh gebrochen) zurückgreifen.

    Der VfL Simmertal und die SG Spabrücken/Hergenfeld/Schöneberg stecken auch im Abstiegskampf - mal wieder. Beide zeigten in dieser Saison schon richtig gute Ansätze. Die Ergebnisse blieben aber (zu oft) aus. Am Wochenende bekommen beide Teams es mit unangenehmen Gegnern zu tun. Die Simmertaler reisen zum TuS Mörschied, der zuletzt vor über einem Monat drei Punkte einfuhr und nun gewinnen muss. Sonst wäre die Saison für den TuS praktisch gelaufen. Die Spabrücker empfangen den SV Winterbach, der dem TuS Hoppstädten vor Wochenfrist trotz Niederlage alles abverlangte.

    Für die beiden Spitzenmannschaften von der unteren Nahe, Karadeniz Bad Kreuznach und SG Alsenztal, stehen Pflichtaufgaben auf dem Programm. Der VfL Rüdesheim (empfängt die SG) und die SG Disibodenberg (gastiert im Salinental) sind sicherlich nicht schlecht, müssen von ernsthaften Titelkandidaten aber bezwungen werden. Die Bad Kreuznacher sollten allerdings auf der Hut sein, schließlich haben sich die Disibodenberger mit zwei 4:2-Siegen auf Rang vier verbessert. Etwas weiter flussaufwärts kommt es zu Derbys. Der FC Hohl Idar-Oberstein erwartet den SV Niederwörresbach. Spitzenreiter TuS Hoppstädten trifft auf den VfR Baumholder. zca

    Regionalsport Süd - Klasse 2 - Bezirksliga Nahe
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