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    Werner Lamneck sorgt sich um die Zukunft

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    Christoph Andrae (Mitte) und Julian Dörschug (rechts) standen im zweiten Durchgang im Mittelpunkt. Andrae war nach der Pause an beiden Merxheimer Toren beteiligt, Dörschug sah kurz vor Schluss Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung. Links: Pascal Schwindt, Schütze des 1:0 vor der Pause.
Foto: Klaus Casior
    Christoph Andrae (Mitte) und Julian Dörschug (rechts) standen im zweiten Durchgang im Mittelpunkt. Andrae war nach der Pause an beiden Merxheimer Toren beteiligt, Dörschug sah kurz vor Schluss Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung. Links: Pascal Schwindt, Schütze des 1:0 vor der Pause.
    Foto: Klaus Casior

    "Ich möchte mich bei allen Spielern bedanken, die heute für die SGM zusammengerückt sind", so Lamneck. Angesprochen fühlen durften sich insbesondere Stefan Kirstein, Salehi Adrin Amin und der eingewechselte Yannik Sutor. Sie kommen normalerweise in der zweiten oder dritten Mannschaft zum Einsatz. Lamneck hatte sie für das Derby hochgezogen, "weil ich ansonsten nur neun Spieler hätte aufstellen können."

    Trotz dieser Personalsorgen gestalteten die Meisenheimer die Partie vor der Pause ausgeglichen. Dank eines Torwartfehlers gingen dennoch die Merxheimer in Führung. Pascal Schwindts harmlosen Distanzschuss lenkte Marco Wietrychowski ins eigene Tor (12.).

    Der Ausgleich fiel 20 Minuten später so, wie ihn FCV-Trainer Oliver Dries befürchtet hatte: Einen langen Wietrzychowski-Ball verlängerte Keilstürmer Christian Lamneck mit dem Kopf auf Fabian Herrmann, der die Kugel einschob (32.). Anschließend blieben große Chancen ungenutzt. Herrmann vergab zweimal (36., 37.), beim FCV verzogen Christoph Andrae (35.) und Mike Marcaccini (37.). Lamneck: "Wenn wir das zweite Tor gemacht hätten, wäre es für Merxheim schwer geworden."

    Die Halbzeitpause nutzten Andrae und Marcaccini, um ihre Fehlschüsse zu verdauen. Allen voran Andrae drehte auf. Er ließ Sebastian Muth und Benjamin Dilfer stehen und wuchtete die Kugel in die Maschen (48.). Auch am 3:1 war Andrae beteiligt. Er leitete einen flachen Pass von Sebastian Kilp weiter auf Marcaccini, der den Endstand herbeiführte (56.). Die Meisenheimer kamen anschließend kaum noch zum Zug, was insbesondere am couragierten Auftritt der Gäste lag. FCV-Coach Oliver Dries lobte: "Die Mannschaft hat gelebt. Wir haben mehr Laufbereitschaft und eine andere Zweikampfführung als noch zuletzt an den Tag gelegt." Das Heimteam handelte sich nur noch eine Rote Karte ein. Julian Dörschug ließ sich nach einem nicht gepfiffenen Foul zu einer Schiedsrichterbeleidung hinreißen und wurde dafür unter die Dusche geschickt (88.).

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