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    SG Eintracht muss ein rotierendes VfR-Trio bremsen

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    Gibt keinen Ball verloren: Daniel Speh (Mitte) ist für den VfR Kirn eine Verstärkung. Das zeigte der Ex-Oberliga-Spieler bereits gegen Sebastian Muth (links) und die SG Hüffelsheim. Heute geht es zur SG Eintracht.
Foto: Klaus Castor
    Gibt keinen Ball verloren: Daniel Speh (Mitte) ist für den VfR Kirn eine Verstärkung. Das zeigte der Ex-Oberliga-Spieler bereits gegen Sebastian Muth (links) und die SG Hüffelsheim. Heute geht es zur SG Eintracht.
    Foto: Klaus Castor

    Das machen sie bei der SG Eintracht auch, allerdings schwingt ein wenig die Angst vor einem kapitalen Fehlstart mit. Ein 1:5 kassierte das Team zum Auftakt in Birkenfeld, und die Kirner sind von der Papierform her stärker einzuschätzen als der SCB. "Natürlich kann es ähnlich laufen wie in Birkenfeld, aber kampflos werden wir die Punkte bestimmt nicht herschenken, schon gar nicht am Jahrmarkt", sagt SGE-Spielertrainer Patrick Krick. Er erwartet, dass sein Team intensiv dagegenhält. Als Vorbild taugt Oliver Henning. Der Zugang war der Eintracht-Lichtblick. Krick: "Oli ist bis zur letzten Minute gebrummt und hat sich mit dem Tor, auch wenn es nur der Treffer zum 1:5 war, belohnt." Der ehemalige Langenlonsheimer hatte bereits in der Vorbereitung eine starke Visitenkarte abgegeben und ist so etwas wie der Gewinner der ersten Saisonwochen.

    Knackpunkt der Partie dürfte sein, wie die SG Eintracht die offensive Dreierreihe der Kirner hinter Stoßstürmer Jens Diel in den Griff bekommt. Daniel Speh, als Simmertaler Trainer bereits in der Vorsaison Eintracht-Gegner, Fabian Braumbach und Regisseur Alexander Bauer überzeugten beim Auftakt-2:1 gegen die SG Hüffelsheim. Das schnelle und spielstarke Trio rotierte viel und suchte immer wieder den Weg zum Tor. "Wir wissen, dass die Kirner ihre Stärken in der Offensive haben. Der Dreierreihe dürfen wir keine Freiräume gestatten. Das Mittelfeld muss mithelfen, damit wir dort Zugriff auf die Kirner bekommen", sagt Krick.

    "Mit dem Sieg gegen die Hüffelsheimer haben wir die Basis für einen guten Start gelegt und uns das notwendige Selbstvertrauen erarbeitet. Nun wollen wir bei der Eintracht nachlegen", sagt Kossligk. Er warnt aber: "Das wird keine leichte Aufgabe." Immerhin kann er aus dem Vollen schöpfen und auf den gleichen Kader wie zuletzt bauen. Durch den Ausfall von Christian Rauscher (doppelter Bänderriss) mussten die angeschlagenen Simon Wagner und Johannes Mudrich früher ran als geplant und zudem auf ungewohnten Positionen spielen, doch beide haben das gut gelöst und sind so auch weiterhin erste Wahl.

    Die Favoritenrolle lehnt Kossligk ab. "Ich sehe das nicht so. Die Eintracht spielt zu Hause und wird ihren Zuschauern beim ersten Heimspiel bestimmt etwas zeigen wollen", erklärt der Coach. Allerdings drohen der SGE schwerwiegende Ausfälle. René Mecking hat in dieser Woche noch nicht trainiert, auch Krick selbst ist angeschlagen, eine Zerrung plagt ihn. Krick sagt: "Ich werde niemanden verheizen, speziell nicht gegen ein Top-Team und wenn es sich um Leistungsträger handelt, die wir noch brauchen. Die Saison ist lang. Deshalb gehe ich kein Risiko ein." olp

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