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    Zahnarzt zieht TuS Treis-Karden fast den Zahn

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    Bad in der Tübinger Menge: Tim Kaurisch (mit Ball) gehörte beim 89:84 des TuS gegen den SV zu den besten Akteuren im Treis-Kardener Team. Er kam am Ende auf 18 Punkte, 13 davon machte er im dritten Viertel und hielt seine Mannschaft damit im Rennen.
Foto: Jens Fiedermann
    Bad in der Tübinger Menge: Tim Kaurisch (mit Ball) gehörte beim 89:84 des TuS gegen den SV zu den besten Akteuren im Treis-Kardener Team. Er kam am Ende auf 18 Punkte, 13 davon machte er im dritten Viertel und hielt seine Mannschaft damit im Rennen.
    Foto: Jens Fiedermann

    Tübingen machte allerdings früh deutlich, dass es nicht gewillt war, wie ein Auswärtsteam aufzutreten. Sie ließen sich das TuS-Spiel nicht aufzwingen und punkteten munter mit. So stand es nach dem ersten Viertel 22:22 und zur Pause 47:42 für Treis-Karden. Nur selten hatte ein Gastteam so viel Punkte geworfen an der Mosel. Oftmals überschritt die Trefferquote kaum die 30-Punkte-Marke. Im zweiten Viertel zumindest verteidigte Treis-Karden aggressiver und ging erstmals durch Tim Kaurisch mit 25:23 in Führung. Den höchsten Vorsprung gab es beim 40:35 und schließlich beim Pausenstand.

    Das dritte Viertel war dann das von Kaurisch, der 13 Punkte in diesen zehn Minuten warf. Dennoch verlor der TuS dieses Viertel mit 20:23 - und vor dem entscheidenden Durchgang stand es 67:67. Die Zeit für Führungsspieler war gekommen - und hier ließen sich Joe Roberson, der am Freitag 29 Jahre alt wurde und gestern auf 25 Punkte kam, Dominique Tholey (23 Punkte), aber auch Dominic Neeb mit einem sicheren Händchen bei zwei Freiwürfen kurz vor Schluss zum 87:83 nicht lumpen. Danach war die Partie entschieden, der TuS gewann mit 89:84. Überragend beim Gast war Andreas Kochendörfer, im echten Leben Zahnarzt, der dem TuS mit 37 Punkten kräftig auf den Zahn gefühlt hatte. Treis-Kardens Co-Trainer Marek Betz sagte: "Hut ab vor Kochendörfer. Wir haben den Start grandios verschlafen, aber waren am Ende nicht berechenbar, weil viele gepunktet haben. Das war gut."

    Von Mirko Bernd und

    Jens Fiedermann

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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