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    Rheinlandliga: Nur die HSG Irmenach kann punkten

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    An diesen Abwehrblock vorbei ins Tor zu treffen, ist kein Kinderspiel für Jochen Tatsch (mit Ball). Marvin Fritz (Nummer 17) versucht, Platz zu schaffen. Es half alles nichts. Die SG Gösenroth unterlag. 
Foto: Joachim Hähn
    An diesen Abwehrblock vorbei ins Tor zu treffen, ist kein Kinderspiel für Jochen Tatsch (mit Ball). Marvin Fritz (Nummer 17) versucht, Platz zu schaffen. Es half alles nichts. Die SG Gösenroth unterlag.
    Foto: Joachim Hähn

    HSG Kastellaun/Simmern - TV Bad Ems 24:31 (10:17). Die HSG um Trainer Daniel Fellenzer geht schweren Zeiten entgegen. Die klare 24:31-Niederlage gegen die Bad Emser war die sechste Pleite im sechsten Spiel, Kastellaun/Simmern hat mit 0:12 Punkten bereits drei Zähler Rückstand auf den Vorletzten Welling, der gegen Wittlich unentschieden spielte. Fellenzer hatte den Grund schnell ausgemacht: "Wir haben das Spiel bereits in der ersten Hälfte verloren." 10:17 stand es nach 30 Minuten. Dass die HSG in Hälfte zwei bis auf 15:18 herankam, lag daran, dass sie Gästespieler Alexander Ulges eng deckte und ihm nur noch einen Treffer gestattete. In Abschnitt eins hatte er fünfmal getroffen. "Aber das waren nur zehn gute Minuten, dann ging die Kurve wieder nach unten", sagte der Heim-Trainer, der glaubt, "dass für manche auch der Druck etwas zu hoch ist". Für einen offenbar nicht: "Jascha Berg kann immer 100 Prozent abrufen, andere nicht."

    Wie die Kehrtwende geschafft werden soll, um den Abstieg zu vermeiden, daran arbeiten Verein und Coach intensiv. "Es gibt viele Ansätze. Fest steht: Irgendetwas muss passieren, denn wir müssen punkten, auch wenn wir ein schweres Programm in den kommenden Wochen haben", weiß Daniel Fellenzer.

    Kastellaun/Simmern: Weishaupt, Schmiedebach - Wetstein (2), Müller (1), Link (1), Hobbach (1), Berg (3), Spreda (7), Albrecht (1), Dämgen (1/1), Meister (1), Tasch, Groß (1), Reuter (5).

    SG Gösenroth/Laufersweiler - HSG Biewer/Pfalzel 28:32 (14:12). Ohne den verletzten Kreisläufer Tino Peltsch fand die SG Gösenroth/Laufersweiler erst nach einer Anlaufzeit in die Begegnung. Nach dem 6:4 allerdings übernahm das Team von Trainerin Jutta Holl in der heimischen Idarwaldhalle das Kommando und baute die Führung sogar auf 9:5 aus. Allerdings kämpften sich die Gäste heran, und zur Pause führte die SG nur noch mit zwei Treffern Vorsprung.

    In der zweiten Spielhälfte drehte die HSG Biewer die Begegnung endgültig. "Biewer hat kaum noch Fehler gemacht, während wir in einer entscheidenden Phase zwei Siebenmeter verworfen haben", ärgerte sich Jutta Holl, die zudem kritisierte: "Uns sind leichtsinnige Patzer unterlaufen, die uns letztlich das Genick gebrochen haben." Über 25:23 zog Biewer dann entscheidend auf 29:25 davon.

    Gösenroth/L.: Schneider, Lengert - Stoffel (7/6), J. Tatsch (4), Stumm (4), Dreher, Saidensahl (1), Gerhardt (1), Hübner (4/1), A. Tatsch (5), Fritz (2).

    TuS Weibern - HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch 33:33 (19:17). Einigermaßen einverstanden mit der Leistung seiner Mannschaft im Top-Duell bei den enorm heimstarken Weiberner war HSG-Trainer Markus Bach. "Das Team hat sich gesteigert, es wäre sogar mehr für uns drin gewesen", bilanzierte er. Nach einer schnellen 6:2-Führung, kassierte die HSG das 7:7. Ein weiterer Nackenschlag war die Rote Karte gegen Maxim Shalimov nach einem Griff in den Arm eines Weiberners (21.). Trotzdem blieb die HSG im Spiel und ließ auch nach dem 17:19-Rückstand zur Pause nicht locker. Und sie hatte 30 Sekunden vor Schluss sogar die große Siegchance. Aber Korab Muliqi vergab. "Obwohl er zweimal die Möglichkeit zum Pass gehabt hätte", murrte Bach. Gut war die hundertprozentige Torausbeute von HSG-Werfer Benjamin Dämgen im linken Rückraum. Bach war insgesamt zwiegespalten: "Wir haben zunächst besser agiert gegenüber den ersten Spielen, dann aber wiederum schlecht gespielt. Mit Pascal Olivier hatten wir letztlich einen wichtigen Rückhalt im Kasten."

    Irmenach/Kleinich/H.: Endel, Olivier - Schub, Gerhardt (2), Adam (1), Hölzenbein, Dämgen (6), Sveinsson (2), Mulliqi (3), Gedert (10/3), Weber (4), Faust (2), Shalimov (3). mb/sn

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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