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    HSG Irmenach: Bach kündigt das Ende der Schonfrist an

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    Da konnte sich der elffache Torschütze Korab Mulliqi noch so strecken: Seine HSG Irmenach (in Gelb, von links mit Timo Stoffel, Mulliqi, Alexander Weber und Torwart Christian Endel) verlor völlig überraschend mit 27:30 gegen den SV Urmitz. 
Foto: Markus Kroth
    Da konnte sich der elffache Torschütze Korab Mulliqi noch so strecken: Seine HSG Irmenach (in Gelb, von links mit Timo Stoffel, Mulliqi, Alexander Weber und Torwart Christian Endel) verlor völlig überraschend mit 27:30 gegen den SV Urmitz.
    Foto: Markus Kroth

    HSG Irmenach/Kleinich/Horbruch - SV Urmitz 27:30 (12:17). Der amtierende Vizemeister blamierte sich bis auf die Knochen gegen den Fast-Absteiger aus der Vorsaison. Mit nun schon fünf Punkten Rückstand auf Moselweiß (31:24 im Spitzenspiel gegen Schweich) kann sich Irmenach den Titel bereits abschminken. "Wir müssen unsere Ziele neu besprechen, mit der Meisterschaft werden wir in dieser Saison nichts zu tun haben", sagte Trainer Markus Bach. Die Gründe für die mehr als überraschende Heimpleite waren schnell gefunden. "Unsere Abwehr hat nie zu ihrer Leistung gefunden", sagte Bach: "Wir kamen immer einen Tick zu spät. In der vergangenen Saison hatten wir noch die beste Abwehr der Liga, davon sind wir jetzt meilenweit entfernt." Zum Spielverlauf: 40 Minuten war Irmenach im Hintertreffen, ehe sich mit dem 22:22-Ausgleich alles zum Guten für die HSG zu wenden schien. Nach 53 Minuten führte Irmenach sogar mit 26:24, ehe Urmitz mit einer 6:1-Torserie den kaum für möglich gehaltenen Auswärtssieg perfekt machte. Die Krise in Irmenach ist da, Trainer Bach wird persönlich keine Konsequenzen ziehen: "Als Trainer macht man sich immer Gedanken, aber jetzt wäre es zu einfach, alles hinzuwerfen." Vielmehr muss sich seine Mannschaft nun auf eine härtere Gangart einstellen. "Die Schonfrist ist vorbei", kündigt Bach an. "Wir werden jetzt härter durchgreifen, härter trainieren und auch mit Bestrafungen arbeiten. Jeder soll spüren, dass ab sofort ein anderer Wind weht."

    Irmenach: Endel, Olivier - Denzer (4), Hölzenbein, Dahlheimer, Sveinson (3), Stoffel (5/2), Mulliqi (11), Berg, Schell (2), Gedert (2), Weber.

    SG Gösenroth/Laufersweiler - HSG Wittlich 25:25 (11:10). Zehn Sekunden vor der Schlusssirene hatte Gösenroth den Ball in den eigenen Händen und "den Sieg sicher", wie Trainer Daniel Fellenzer sagte. Wittlich hatte per Siebenmeter an den Pfosten die große Ausgleichschance vergeben, Gösenroth musste nur den Ball in den eigenen Reihen halten. Was dann passierte, war ein Albtraum für die SG: Anstatt auf ein Foul zu warten, wurde Gösenroth von den Wittlichern ins Laufen gebracht. Hektik brach aus, auch bei Christian Müller, der sich einen Fehlpass leistete. Die Gäste schalteten sofort um und Thomas Billen markierte drei Sekunden vor dem Ende den 25:25-Ausgleich. "Das Ergebnis war nach dem Spielverlauf gerecht, aber wenn man den Sieg so sicher in seinen Händen hat, dann ist ein Punkt relativ wenig", ärgerte sich Fellenzer, der wieder Licht und Schatten bei seinem Team sah: "Wir haben gut gedeckt, aber vorne zu viele freie Würfe vergeben." Gäste-Trainer Igor Domaschenko (früher Gösenroth und Irmenach) sprach bei seiner Rückkehr nach Rhaunen von einer gerechten Punkteteilung.

    Gösenroth: Martin, Schneider - J. Tatsch (1), Stumm (7/2), Hermann (1), Dreher, Müller (5), Stürmer (1), Saidensal (3), Peltsch, Klöckner (1), Hübner (6), A. Tatsch, Fritz.

    TuS Daun - HSG Kastellaun/Simmern 31:33 (15:16). Zweiter Sieg in Folge für Kastellaun, die Burgstädter sind gerüstet für das Derby am Samstag (19.30 Uhr) gegen Gösenroth. "Wenn wir da noch einen Sieg nachlegen, dann spreche ich von einem guten Start", sagt HSG-Coach Burkhard Born, der eine tolle Moral und einen großen Kampfgeist als entscheidend für den Erfolg ausmachte: "In der Abwehr haben wir eigentlich unmöglich gespielt und viele dumme Fehler gemacht. Aber das haben wir mit den Tugenden wettgemacht. Vorne haben wir aber auch gut getroffen." Auch als Daun auf eine positionsbezogene doppelte Manndeckung umstellte, brachte das Kastellaun nicht aus dem Rhythmus. "Wir haben das clever gelöst und sie trotzdem gut ausgespielt", lobte Born. Die HSG lag weite Teile der zweiten Hälfte mit drei, vier Toren in Führung, doch Daun kam nach 52 Minuten zum Ausgleich. Einige Paraden von Keeper Simon Smart und eine große Nervenstärke beim Torabschluss machten den ersten Kastellauner Auswärtssieg perfekt.

    Kastellaun: Smart, Schmiedebach - Specht (2), Müller (5), Meister (6), M. Wagner (5), Spreda (11/6), Kuhn (1), Schneider, Reuter (2), M. Wetstein (1). bon

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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