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    Hippchen-Team mit sensationeller Leistung

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    Während der Analyse war Hippchen eine Qualität der Hessen sofort aufgefallen: "Sie sind im letzten Viertel unheimlich stark." Der Plan war somit klar. "Wir wollten versuchen, sie möglichst weit von unserem Tor wegzuhalten", sagte Hippchen. Die Idee erwies sich als goldrichtig. Der KHC setzte die Abwehr der Gäste früh unter Druck. Die Verteidiger präsentierten sich dabei technisch eher schwach. Die Außenspur wurde häufig zur Ballfalle. Kaum hatte der LHC in die Nähe der Linie gepasst, attackierte der KHC mit zwei Spielern. Die Folge waren viele Ballgewinne im ersten Viertel des Gegners, gelegentlich sogar im Schusskreis. Nach drei Minuten hätte Philip Rothländer per Rückhand sogar schon das 1:0 markieren können. "Der Schlag hat sie geschockt", vermutete Hippchen. "Das kenne ich. Danach wirst du noch unsicherer."

    Seine Mannschaft nutzte die flatternden Nerven der Gäste zu eigenen Angriffen. Trainer-Sohn Maurice Hippchen spielte steil nach vorne. Im Kreis lauerte Marco Müller, der sein erstes Saisontor markierte (10.). Sebastian Behr hätte nach schnell ausgeführtem Freischlag erhöhen können (15.). Auch ein Gegentor (18.) nach individuellem Fehler von Maurice Hippchen, der einen Freischlag in den Schläger des Gegners spielte, brachte den KHC nicht aus dem Konzept. Stattdessen vollendete Rothländer nach Zuspiel von Florian Mussgay flach mit der Vorhand (20.).

    Danach drehte der KHC richtig auf. Gegen das Turbo-Hockey lief die Raumdeckung der Hessen wieder und wieder ins Leere. Die Limburger verschoben auf die linke Seite. Von dort wechselte Moritz Bauer per Schlenzball auf Marcel Hippchen. Der zog über rechts Richtung Kreis und bediente Rothländer, der wieder versenkte (32.). Dieses Prinzip hielt der KHC nun durch. "Pseudo-Angriffe über eine Seite und verlagern sind gegen Raumdeckung das richtige Mittel", sagte Trainer Hippchen. Beim 4:1 wechselte Rothländer auf Maurice Hippchen, der Sebastian Behr fand. Sein Schlenzer landete im langen Eck. Alexander Cunningham stach einen Versuch knapp am Gehäuse vorbei. In der Folge schalteten die Gastgeber einen Gang zurück, kamen dennoch zu Gelegenheiten. Jan Beringer nutzte eine davon zum 5:1. Die Gäste kamen immerhin zu einem zweiten Treffer (64.).

    Kreuznacher HC: Riehl - Zerfaß, Rothländer, St. Behr, Se. Behr, Beringer, Mussgay, Mar. Hippchen, Mau. Hippchen, Beißmann, Cunningham, Knewitz, Weyl, Müller, Dörfler, Bauer.

    Von unserem Mitarbeiter

    Carsten Zillmann

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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