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    Ferri und Baumgärtner bestehen Härtetest

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    Nicht ohne Fehler, aber sehr engagiert: Die erst 15-jährige Sunniva Ferri ließ im Pokalspiel des ASC durchaus ihr großes Talent aufblitzen. 
Foto:Eßling
    Nicht ohne Fehler, aber sehr engagiert: Die erst 15-jährige Sunniva Ferri ließ im Pokalspiel des ASC durchaus ihr großes Talent aufblitzen.
    Foto:Eßling - Eßling

    "Die Mädels fahren zurzeit ein schweres Programm", räumt auch Alexander Schoch ein. "Die Schlagzahl ist hoch." Der ASC-Coach, der auch schon die Bad Kreuznacher Frauen trainiert hat, unterzog gerade Ferri im Pokal einem Härtetest. Die Bad Kreuznacherin spielte die komplette erste Hälfte durch. Auch nach der Pause bekam die Jüngste im Team weniger als zweieinhalb Minuten Verschnaufpause. Ferri hatte die längste Einsatzzeit aller ASC-Spielerinnen. Auch Baumgärtner war fast eine halbe Stunde auf dem Feld. Gabriela Jandova, die erfahrenste Mainzerin, spielte beispielsweise weniger als die Hälfte der 40 Minuten.

    Ferri ließ ihr großes Talent aufblitzen. Doch ihr war der Kräfteverschleiß anzumerken. Ihre acht Punkte erzielte Ferri ausnahmslos vor der Pause. Danach misslangen ihr auch einfache Korbleger. Ihre Wurfausbeute von 18 Prozent lassen noch Luft nach oben. Zudem verlor die 15-Jährige auch mehrmals den Ball im Aufbau. "Das hätte ich besser machen können", räumte Ferri ein. "Ich habe schon viele Fehler gemacht, mich verdribbelt und vorbeigeworfen." Dass Schoch ihr dennoch so viel Einsatzzeit gab, belegt das Vertrauen, das der Trainer in die Zukunft der Spielerin setzt. Es verrät auch, dass das Ergebnis - der ASC verlor 67:71 - zweitrangig war. Baumgärtner tauchte als Aufbauspielerin in der Wurfstatistik verständlicherweise seltener auf. Zweimal versuchte sie Drei-Punkte-Würfe, einmal war sie erfolgreich.

    Schoch verzieh seinem jungen Team die kleinen Unzulänglichkeiten. "Die jungen Spielerinnen haben sich gut präsentiert", bilanzierte der Trainer. "Es ist okay, wenn sie auch Fehler machen. Die Trefferquote ist ihrem Alter geschuldet. Da ist es klar, dass nicht gleich jeder Ball ins Ziel findet."

    Auch Ferri, die erst zu dieser Saison zum ASC gewechselt ist, war nach der Pokalniederlage nicht enttäuscht. "Es macht Spaß mit dem Team zu spielen", sagte die 15-Jährige. "Meine Mitspielerinnen nehmen mich ernst. Das ist ja keine Selbstverständlichkeit, wenn man die Jüngste ist." Von unserem Mitarbeiter Gert Adolphi

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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