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    Fehlerlose Doppelschicht in der Dunkelheit

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    Der schwarze Renner mit der Nummer 138 mit Dennis Näher, Sönke Glöde, Benjamin Palubitzki und Christian Schmitz am Steuer fuhr beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring weit nach vorne. Vom 169. Platz gestartet landete das Quartett am Ende auf dem 72. Rang der Gesamtwertung.
    Der schwarze Renner mit der Nummer 138 mit Dennis Näher, Sönke Glöde, Benjamin Palubitzki und Christian Schmitz am Steuer fuhr beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring weit nach vorne. Vom 169. Platz gestartet landete das Quartett am Ende auf dem 72. Rang der Gesamtwertung.
    Foto: Joachim Hähn

    "Unsere vier Youngster haben alle Erwartungen übertroffen", freute sich Eberhard Kuhna, der dmsj-Fachberater für das Nachwuchsteam. Die Voraussetzungen waren nicht gerade gut. Der Opel Astra des Quartetts war das schwerste und leistungsschwächste Fahrzeug der Klasse der turbogeladenen Specials bis 2000 ccm. "Leider wird bei den 24 Stunden keine Serienwagenklasse für Turbos ausgeschrieben", erläuterte Teammanager Christopher Bartz. "So mussten wir bei den Specials antreten."

    Doch in der Rolle der Außenseiter fühlten sich Sönke Glöde (Stadtallendorf), Benjamin Palubitzki (Albstadt), Christian Schmitz (Herresbach) und der Leiseler Näher pudelwohl. Vom 169. Gesamtrang unter 202 Teams nahm das Quartett um 16 Uhr die Jagd auf. Stunde um Stunde machte es Plätze gut. Dennis Näher war bei Sonnenuntergang am Steuer. "Ein atemberaubendes Erlebnis", sagte der 20-Jährige aus Leisel. "Mit zunehmender Dunkelheit gingen überall an der Strecke die Lagerfeuer an. Allerdings nahmen auch die Unfälle zu." Um Mitternacht rangierte der schwarze Renner mit der Startnummer 138 auf dem 111. Gesamtrang und Platz elf in seiner Klasse. Gegen 2.30 Uhr übernahm Näher erneut das Cockpit und absolvierte sogar eine doppelte Einheit, weil Palubitzki wegen Magenproblemen ausfiel. "Ohne Schlaf eine fehlerfreie und schnelle Doppelschicht im Dunkeln - Hut ab", lobte Bartz den Leiseler. Zur Halbzeit lag das Youngster-Team auf dem 96. Gesamtplatz. Nach 24 Stunden hatte das Quartett 126 Runden absolviert, was einer Strecke von 3197,63 Kilometern entspricht. In der Gesamtwertung landeten die vier auf den 72. Platz, in ihrer Klasse auf Rang sieben. "Dass wir in beiden Wertungen ins erste Drittel fahren würden, hätte ich nie gedacht", sagte Schmitz. "Es war eine fantastische Teamleistung."

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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