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    Benjamin Bator verabschiedet sich mit zwei Niederlagen

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    Sportlich ging es für alle beteiligten Mannschaften nur noch um die goldene Ananas. Simmern stand als Meister fest, Weitefeld und Oberstein hatten den Klassenerhalt geschafft. Und dennoch entwickelten sich spannende Spiele - auch weil auf Simmerns Seite Benjamin Bator einen schlechten Tag erwischte.

    Der zu Mainz 05 wechselnde Spitzenspieler unterlag gegen Weitefelds Andreas Greb und danach Lukas Godlewski vom TV Oberstein. Die beiden Niederlagen waren die ersten verlorenen Spiele der Saison für Bator. Ausgerechnet in den letzten Spielen für den VfR, wo er sechs Jahre lang die Mannschaft prägte. Dementsprechend ärgerte sich Bator: "Ich habe wohl mein schlechtestes Saisonspiel gemacht. Ich habe keinen Ball auf die Platte gespielt und meterhohe Türme verschlagen."

    Am Ende zeigte sich Bator doch noch versöhnlich. Bei der Verabschiedung aller drei Spieler, die den Verein am Saisonende verlassen werden, bedankte sich Bator bei den Zuschauern und weckte Hoffnungen: "Es hat einen riesigen Spaß gemacht. Vielleicht komme ich irgendwann zurück." Die Zuschauer dankten ihm mit Sprechchören. Aber auch die beiden anderen Spieler blickten mit Wehmut auf die zurückliegende Zeit. "Es war geil", so Tomasz Grubba und Frederik Hoffmann ergänzte: "Es hat richtig Spaß gemacht."

    Zurück zu den Spielen: Gegen Weitefeld lagen die Hunsrücker schnell mit 2:5 zurück. Erst Kapitän Markus Streicher läutete die Aufholjagd ein. Die folgende sieben Spiele gingen alle an die Hausherren. Spätestens der knappe Erfolg von Daniel Sporcic gegen Andreas Greb, der im vierten Satz bereits mit 0:9 hinten lag, um dann am Ende mit 12:10 zu siegen, brachte die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte ein angeschlagener Tobias Henrich gegen Jannik Venter, der zuvor schon gegen das Simmerner Nachwuchstalent Kevin Eckmann verloren hatte.

    Eckmann setzte auch gegen Oberstein die Akzente. Im ersten Einzel musste Eckmann gegen Benjamin Spallek antreten, der zwei Jahre für den VfR gespielt hatte. Mit guten Aufschlägen und ungewohnter Aggressivität am Tisch agierte Eckmann. Der Erfolg im Entscheidungssatz war der verdiente Lohn einer tollen Leistung. Auch im zweiten Spiel des Tages siegte Eckmann gegen Karl Gromowski. Zuvor hatte Frederik Hoffmann gezeigt, zu welchen Leistungen er in der Lage ist. Im ersten Spiel war dem angehenden Arzt anzumerken, dass er seit Januar kein Training mehr absolvierte. Im zweiten Einzel gegen Markus Beckmann gelangen ihm einige irrwitzige Schläge wie eine krachende Rückhand, nachdem er einen Schlag zuvor noch sechs Meter hinter der Platte gestanden hatte.

    Für den VfR endet somit eine mehr als erfolgreiche Saison - und mit dem Weggang Bators eine Ära. In der Regionalliga wird die Mannschaft ein anderes Gesicht haben. Angeführt von Ex-Weltklasse-Akteur Chen Zhibin und ergänzt vielleicht auch von einer Hunsrücker Nachwuchshoffnung wie Kevin Eckmann.

    Von unserem Mitarbeiter

    Peter Krämer

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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