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    Am liebsten mit Lotte in die Dritte Liga

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    Fabian Liesenfeld (links) - hier noch im Trikot des FSV Mainz 05 II - will in die Dritte Liga. Bei den Sportfreunden Lotte, die zu den Titelkandidaten der Regionalliga gehören, ist das kein unmögliches Unterfangen. 
Foto: Archiv
    Fabian Liesenfeld (links) - hier noch im Trikot des FSV Mainz 05 II - will in die Dritte Liga. Bei den Sportfreunden Lotte, die zu den Titelkandidaten der Regionalliga gehören, ist das kein unmögliches Unterfangen.
    Foto: Archiv

    Für Liesenfeld, den Spezialisten für die rechte Außenbahn, keine ungewohnte Situation. Schließlich kämpfte er bereits in der Vorsaison um den Aufstieg in die Dritte Liga. Damals gewann er mit dem VfR Aalen sogar die Meisterschaft in der Regionalliga Süd, verließ den Verein jedoch nach Unstimmigkeiten mit dem Trainer. "Das ist diesmal anders", versichert der 24-Jährige, der seine ersten Spiele im Aktivenbereich einst für Hassia Bingen bestritt. "Hier baut der Trainer Maik Walpurgis voll und ganz auf mich."

    Ein Blick auf die Saisonbilanz bestätigt dies. Lediglich eine Partie fehlte Liesenfeld vor dem Jahreswechsel verletzungsbedingt, stand ansonsten immer in der Startformation. Die Blessur an den Bändern, wegen der er einmal aussetzen musste, hat der ehemalige Profi von Mainz 05 zwar mit ins neue Jahr genommen und deswegen zu Beginn der Vorbereitung ausgesetzt. Mittlerweile sind die Probleme jedoch auskuriert. Im letzten Testspiel gegen den Tabellenführer der Regionalliga Nord, den Hamburger SV II, wirkte Liesenfeld schon wieder mit - die Generalprobe für restliche Spielzeit endete mit einem respektablen 1:0-Sieg.

    Ungeachtet dieses Erfolges sieht der Guldentaler seine Mannschaft im Kampf um Rang eins nicht in der Favoritenrolle. "Den nominell stärksten Kader hat Preußen Münster", bescheinigt Liesenfeld dem Kontrahenten, bei dem der Simmertaler Patrick Kirsch unter Vertrag steht, die besten Chancen. "Aber auch Eintracht Trier und Borussia Mönchengladbach II haben starke Mannschaften." Verstecken muss sich Lotte aber sicherlich nicht vor den Konkurrenten, schließlich stehen auch im SF-Kader hoch dekorierte Kicker wie Sebastian Reinert, der mehrere Spielzeiten für den 1. FC Kaiserslautern am Ball war, oder aber die einst von Schalke 04 in der Bundesliga eingesetzten Timo Kunert und Christian Erwig.

    Was aber genau zieht diese Spieler in das etwa 15 Kilometer von Osnabrück entfernt gelegene beschauliche Lotte? Liesenfeld zieht einen Vergleich zum Bundesligisten TSG Hoffenheim: "Der Verein weist sehr gute Strukturen auf. Das liegt auch an Manfred Wilke, der hier Fußballobmann und so etwas wie der Dietmar Hopp von Lotte ist." Ob diese finanzielle Unterstützung zum Aufstieg reicht, wird sich zeigen - für Liesenfeld hängt von dieser Entwicklung die weitere Karriereplanung ab. "In der nächsten Saison soll es bei mir auf jeden Fall die Dritte Liga sein. Am liebsten natürlich mit Lotte", sagt er. Der jüngste Schritt glückte ihm bei diesem Unterfangen: Am Samstag gab es im ersten Pflichtspiel des Jahres einen 2:1-Erfolg bei Bayer Leverkusen II. Liesenfeld spielte durch und bereitet sich nun auf die nächste Partie am Samstag (14 Uhr) gegen den SV Elversberg vor. Christoph Erbelding

    Regionalsport Süd - Klasse 10 - Sonstiger Sport
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