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    Frauen des VC Neuwied visieren die 2. Bundesliga an

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    Mit den eigenen Fans im Rücken wollen die Volleyballerinnen des VC Neuwied ihren Heimnimbus und ihre Chancen im Aufstiegskampf zur 2. Bundesliga wahren. Hier greift VCN-Spielführerin Christine Kohl von außen an. 
Foto: Jörg Niebergall
    Mit den eigenen Fans im Rücken wollen die Volleyballerinnen des VC Neuwied ihren Heimnimbus und ihre Chancen im Aufstiegskampf zur 2. Bundesliga wahren. Hier greift VCN-Spielführerin Christine Kohl von außen an.
    Foto: Jörg Niebergall

    3. Liga Frauen

    VC Neuwied - TV Rottenburg (Sa., 16 Uhr/Hinspiel: 3:2). Mit einer Ausnahmegenehmigung durften die Neuwiederinnen trotz der in den Schulferien eigentlich geschlossenen öffentlichen Neuwieder Sporthallen trainieren. Dabei fehlten dem Team von Trainer Tom Scheer zwar drei Spielerinnen wegen Operationen, dennoch wurde gut und intensiv trainiert, wie Scheer berichtet. "Wir haben ein paar neue Sachen ausprobiert und uns in einer Videoanalyse auf den nächsten Gegner Rottenburg eingestellt." Sarah Rochert ist eine Metallplatte im Arm entfernt worden, Jana Schäbitz hat eine OP an der Nase, ihre Schwester Lea eine OP an den Weisheitszähnen gut überstanden. Alle haben diese Woche wieder trainiert und stehen am Samstag zur Verfügung. Verzichten muss Scheer diesmal nur auf Theresa Schmalenbach.

    "Auch wenn Rottenburg in der Tabelle unten steht, werden wir den Gegner - wie jeden anderen auch - sehr ernst nehmen", verweist Scheer auf die Ausgeglichenheit der Liga: "Nicht umsonst hat Ulm vor Weihnachten den Tabellenführer Wiesbaden II geschlagen." Und Neuwied musste gleichzeitig in Schmiden Federn lassen.

    Mit dem Thema Aufstieg in die 2. Bundesliga beschäftigt sich der VCN mittlerweile ernsthaft. Auch wenn die wirtschaftlichen, organisatorischen und sportlichen Anforderungen dort noch einmal erheblich höher sein werden, ist der Tenor klar. Wenn der Aufstieg sportlich möglich ist, soll er auch realisiert werden - soviel läst Scheer durchblicken. Zumal die Bundesligareserve des VC Wiesbaden, die derzeit als einziger Konkurrent besser platziert ist als Neuwied, selbst wahrscheinlich nicht aufsteigen möchte.

    Doch das ist (noch) Zukunftsmusik. Jetzt heißt es zunächst die Heimaufgabe gegen Rottenburg zu lösen, ehe noch im Januar die Auswärtsspiele in Mannheim und Wiesbaden richtungsweisend sein werden. "Wir haben zu Hause noch kein Spiel verloren. Das soll so bleiben. Mit der Unterstützung unserer Zuschauer, die immer viel Stimmung machen, wollen wir auch Rottenburg schlagen", gibt Scheer das Ziel vor.

    Oberliga Männer

    TV Feldkirchen - TPSV Enkenbach (Sa., 19 Uhr/3:2). Obwohl die Feldkirchener in den Weihnachtsferien nicht trainieren konnten, ist TVF-Spielertrainer Tim Brandt zuversichtlich. "Jeder erste Satz von uns war im bisherigen Saisonverlauf einseitig. Gerade gegen die etwas schwächeren Gegner kommt es darauf an, gleich von Beginn an Gas zu geben", lautet seine Devise auch vor dem ersten Auftritt seines Teams im neuen Jahr. Im Hinspiel Ende September des Vorjahres ließ Feldkirchen nach gewonnenem ers-ten Durchgang (25:17) die Zügel schleifen und geriet danach unter Druck. Enkenbach führte mit 2:1 nach Sätzen, ehe die Neuwieder den vierten und fünften Spielabschnitt knapp (25:22, 15:12) - und damit auch das Spiel gewannen.

    Von unserem Redakteur

    Christoph Hansen

    Regionalsport Mitte - Klasse 8 - volleyball
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