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    Mülheims neue Hoffnung vor dem Heimspiel

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    Der Vallendarer Tobias Stauch (rote Hose) bezwang mit dem HVV im Heimspiel die starke SG Saulheim - nun wollen die Vallendarer beim Aufsteiger in Budenheim nachlegen.
Foto: Andreas Walz
    Der Vallendarer Tobias Stauch (rote Hose) bezwang mit dem HVV im Heimspiel die starke SG Saulheim - nun wollen die Vallendarer beim Aufsteiger in Budenheim nachlegen.
    Foto: Andreas Walz

    Bereits einen Tag zuvor (19.30 Uhr) reist der HV Vallendar zum Aufsteiger SF Budenheim. Und da scheinen die Spieler vom Mallendarer Berg längst nicht Favorit zu sein.

    SF Budenheim -

    HV Vallendar Sa., 19.30 Uhr

    Tief durchatmen konnten die Handballer des HV Vallendar nach dem Heimsieg gegen die spielstarke SG Saulheim. Die ersten Punkte sind eingefahren, nun kann die Mannschaft von Trainer Wolfgang Reckenthäler befreiter aufspielen. "Wir haben gegen Saulheim so gut wie keine Fehler gemacht und taktisch recht klug agiert. Nun müssen wir das genauso in Budenheim machen", sagt Reckenthäler. In der Tat können es sich die HVV-Spieler nicht leisten, gegen den Aufsteiger aus der Rheinhessen-Liga etwas nachlässiger aufzutreten. Denn Budenheim startete nach dem direkten Wiederaufstieg in die Oberliga umgehend mit zwei Siegen - und das nicht etwa gegen Laufkundschaft. Im Auftaktspiel bezwangen die Sportfreunde den TV Offenbach mit 30:27, anschließend musste sich die HSG Eckbachtal geschlagen geben (29:28). Reckenthäler: "Dort ist noch die völlige Euphorie nach dem Aufstieg vorhanden. Für einen Aufsteiger gilt doch immer, dass man mit jedem Punkt immer selbstbewusster wird. Die gehen mit dem Heimvorteil ins Spiel gegen uns. Und was das bewirken kann, haben wir im letzten Jahr in Bodenheim erfahren dürfen."

    Zudem stellt Budenheim eine eingespielte Mannschaft, in der unter anderem der Zweiliga-erfahrene Marcus Quilitzsch aufläuft. "Da kann man mal nicht einfach so hinfahren und dort locker ein Spiel abreißen. Bei dieser Mannschaft gehört schon etwas mehr dazu. Ich denke, wenn wir wieder unsere Fehlerquote auf ein Minimum reduzieren, dann haben wir bestimmt auch eine Chance", sagt der HVV-Coach.

    Der Vallendarer Kader wird weitgehend unverändert die Reise in die Waldsporthalle Budenheim antreten. Hoffnungen auf einen baldigen Einsatz gibt die Entwicklung von Maximilian Meder, der sich nach seinem Kreuzbandanriss wieder dem Training unter Vollbelastung stellt. Meder wäre insofern wichtig, dass Kreisläufer Florian Bininda etwas entlastet werden könnte. Bis jetzt hat Reckenthäler keine etatmäßige Alternative dafür, die Rückraumspieler müssen als Notlösung herhalten, wenn Bininda kurze Zeit zum Durchatmen braucht.

    TV 05 Mülheim -

    HG Saarlouis II So., 17 Uhr

    Zwei Spiele - null Punkte. Der Saisonstart lief alles andere als optimal für die Handballer des TV 05 Mülheim. "Wir dürfen uns aber nicht hinter unserem dünnen Kader verstecken. Wir hätten durchaus ein Spiel schon gewinnen können", sagt TV-Trainer Hilmar Bjarnason. Bis dato hatte er gerade einmal acht Feldspieler zur Verfügung. Für das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn und die ebenfalls noch glücklose HG Saarlouis II gibt es allerdings einen Hoffnungsschimmer. Mit Stephan Nauroth und Christoph Baldus gewinnt Bjarnason zwei weitere Wechselalternativen hinzu. Auf die anderen drei Spieler Pröstur Bjarkason, Christoph Räder und Timo Hommen wird der TV-Coach noch eine Weile verzichten müssen. Bjarnason rechnet erst Anfang November mit deren Wiederkehr.

    Wie auch immer sich die personelle Lage entwickeln wird, für das zweite Heimspiel der Mülheimer weiß Bjarnason: "Wir stehen am Sonntag schon ordentlich unter Druck." Blieben die Mülheimer auch nach dem dritten Spieltag ohne Punktgewinn, wäre der Start in die zweite Oberligasaison in Folge völlig verpatzt. "Unsere Leistungsträger müssen einen Sahnetag erwischen, und es darf nichts an Verletzungen passieren. Dann haben wir mit Sicherheit eine Chance", sagt Bjarnason. Auch im vergangenen Jahr fanden sich die beiden Teams auf Augenhöhe wieder, die zweite Vertretung der HG Saarlouis beendete die Spielserie mit einem Pluspunkt weniger einen Platz unter den Mülheimern. Im direkten Vergleich aber hatten die Gäste mit 3:1 Zählern die Nase vorn. Bjarnason: "Wir müssen wieder mehr in unser Spiel investieren und die Geilheit auf den Sieg wieder erwecken. Ich hoffe, dass uns das am Sonntag gelingt."

    Von unserem Mitarbeiter

    Robert Eifler

    Regionalsport Mitte - Klasse 7 - Handball
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