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    Mülheim steht vor letztem Heimspiel der Saison

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    Zum letzten Mal in dieser Saison bestreiten Andreas Reick (am Ball) und seine Mitspieler vom TV Mülheim ein Heimspiel in der Handball-Oberliga. Zu Gast ist am Sonntag der TV Nieder-Olm.
Foto: Wolfgang Heil
    Zum letzten Mal in dieser Saison bestreiten Andreas Reick (am Ball) und seine Mitspieler vom TV Mülheim ein Heimspiel in der Handball-Oberliga. Zu Gast ist am Sonntag der TV Nieder-Olm.
    Foto: Wolfgang Heil

    TV Offenbach -

    HV Vallendar Sa., 18 Uhr

    Für den HVV Vallendar steht am Samstag die letzte von 15 Auswärtsfahrten in dieser Saison an. Die Reise geht zum TV Offenbach, der seine Gäste in der "Hölle Süd" empfängt. 19 ihrer 29 Saisonpunkte holten die Offenbacher in ihrer Heimspielstätte - insgesamt ist der TV noch drei Punkte und zwei Plätze von der Vorjahresleistung entfernt. Der HVV wird am Samstag entschieden etwas dagegen haben, dass sie diese Marke bestätigen werden. "Ich denke, uns ist allen klar, dass sich Offenbach vernünftig mit einem Sieg von seinen Fans verabschieden will, gerade nach der überraschenden Niederlage gegen Eckbachtal. Aber diese Mannschaft hat uns eigentlich immer ganz gut gelegen", sagt HVV-Trainer Wolfgang Reckenthäler. Schon das Hinspiel entschieden die Vallendarer mit 29:21 für sich. Allerdings wird Björn Peters die 130 Kilometer lange Reise nicht mit antreten. Ebenso ist der Einsatz von Kreisläufer Florian Bininda stark gefährdet, der sich nach Aussagen seines Trainers "nur noch von Spiel zu Spiel schleppt". Für ihn wird es wichtiger sein, zum Saisonabschluss auf dem Mallendarer Berg eine Woche später fit zu sein. Und weil beides ausgesprochene Abwehrspezialisten sind, die am Samstag fehlen werden, wird Reckenthäler sich etwas für die Defensive einfallen lassen müssen. Und dennoch hat er nicht im Plan, von seinem 3-2-1-System der Hintermannschaft abzuweichen und es dem Gastgeber somit gleichzutun. Denn auch Offenbach beherrscht diese Abwehrvariante. Reckenthäler: "Da muss man sich taktisch gezielt darauf vorbereiten. Wer am besten die Angreifer von seinem Tor fernhalten kann, wird wohl dann auch die besseren Karten für das Spiel haben." Auf die Haupttorschützen, wie Reckenthäler die beiden wurfgewaltigen Rückraumschützen Dominic Hartstern und Sebastian Peter bezeichnet, muss Offenbach allerdings schon seit geraumer Zeit verzichten. Beide laborieren an langwierigen Verletzungen. "Keine Frage, es wird dennoch nicht einfach werden. Aber wir werden noch einmal alles versuchen, zumal wir diese Saison auswärts nicht ganz so stabil waren", sagt Reckenthäler.

    TV 05 Mülheim -

    TV Nieder-Olm So., 17 Uhr

    Wenn am Sonntag zum letzten Heimspiel der Mülheimer der obere Tabellennachbar TV Nieder-Olm im Mülheimer Schul- und Sportzentrum aufschlägt, wäre ein Platztausch beider Teams durchaus möglich. Mülheim braucht dafür aber einen Sieg. "Wenn du durch so ein Spiel einen Platz klettern kannst, dann ist das Motivation genug für deine Spieler. Außerdem ist es unser letztes Heimspiel, und das wollen wir unbedingt positiv gestalten", sagt Mülheims Coach Hilmar Bjarnason. Im ersten Saisonvergleich war sein Team in Nieder-Olm noch mit 30:35 unterlegen gewesen. Allerdings, so merkt Bjarnason an, ging seinem Team damals erst zum Ende der Partie die Luft etwas aus. Über weite Strecken entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Das Endergebnis deutet aber auch an, dass Nieder-Olm etwas durchschlagskräftiger ist. Als zweites Team nach Spitzenreiter Saarpfalz durchbrachen die Gäste die Marke von 900 Saisontoren. Mülheim hinkt mit mehr als 100 Treffern weniger hinterher. Doch dafür hat Bjarnason eine Erklärung parat: "Die profitieren davon, dass in ihrer Halle kein Harz erlaubt ist." In der Tat warf Nieder-Olm in allen Heimspielen bisher mehr als 30 Tore, dreimal sogar über 40. Auswärts hingegen ist der Tabellensiebte etwas schwach auf der Brust. Der letzte Auswärtssieg von Nieder-Olm datiert auf Mitte Dezember. Sieben weitere Anläufe waren vergebens. Noch länger - genau einen Monat - ist der letzte Punktverlust der Mülheimer in ihren eigenen vier Wänden her. Bjarnason: "Wir wollen diesen Heimnimbus wahren und uns von Nieder-Olm nicht aus der Bahn werfen lassen. Die Saison ist trotz aller Umstände recht gut für uns verlaufen, und wir werden es jetzt nicht schleifen lassen." Robert Eifler

    Regionalsport Mitte - Klasse 7 - Handball
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