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    TSVgg Stadecken-Elsheim: Lea Ostendorf erwischte ganz starken Tag

    Volleyball-Regionalliga - Frauen der TSVgg Stadecken-Elsheim stehen nach Heimsieg in der Drittliga-Qualifikation.

    In den drei Sätzen, die die TSVgg Stadecken-Elsheim gewann, stand auch der Doppelblock auf den Außenpositionen sicher.
Foto: Harry Braun
    In den drei Sätzen, die die TSVgg Stadecken-Elsheim gewann, stand auch der Doppelblock auf den Außenpositionen sicher.
    Foto: Harry Braun

    Volleyball-Regionalliga - Frauen der TSVgg Stadecken-Elsheim stehen nach Heimsieg in der Drittliga-Qualifikation.

    Aus eigener Kraft wollten sich die Volleyballerinnen des TSVgg Stadecken-Elsheim schon einen Spieltag vor Ende der Regionalliga-Runde den Klassenverbleib sichern. Als Lea Ostendorf den Ball von der Außenposition im Feld der SSG Etzbach zum 15:12 versenkte, war das geschafft. Doch die TSVgg hat mit dem 3:2-Heimsieg noch mehr erreicht. Das Team von Trainer Werner Ostendorf hat sich dank der Ergebnisse in den anderen Hallen einen Platz für die Qualifikationsspiele zur neuen Dritten Liga erarbeitet.

    "Entscheidend war heute, dass die Mädels so nervenstark sind", sagte Werner Ostendorf. "Wir sind immer wieder zurückgekommen. Da hat sich ausgezahlt, dass wir schon viele Fünf-Satz-Spiele bestritten haben." Zurückkämpfen in die Partie musste sich die TSVgg nach dem verlorenen ersten Satz und ein zweites Mal, nachdem die Etzbacher Frauen mit dem 25:19 im vierten Durchgang den 2:2-Gleichstand hergestellt hatten und auch besser in den Tiebreak gestartet waren.

    Manko zu Beginn war beim Stadecker Team die Annahme. Bis in die Anfangsphase des zweiten Satzes hinein unterliefen den Gastgeberinnen dabei zahlreiche Fehler. "Das lag auch daran, dass der Gegner unheimlich stark aufgeschlagen hat", sagte der TSVgg-Trainer. "Sie haben uns damit ziemlich unter Druck gesetzt." Die Stadecker Frauen gaben so im ersten Durchgang Führungen aus der Hand und konnten auch aus einer starken Aufholjagd, die sie von 12:17 wieder auf 18:18 heranbrachte, keinen Nutzen ziehen. Es war symptomatisch, dass beim ersten Satzball der SSG die Annahme der Gastgeberinnen zum 20:25 ins Netz ging.

    Erst nach dem 4:5-Rückstand im zweiten Durchgang bekam die TSVgg die Aufschläge der Gäste unter Kontrolle und konnten ihr Spiel besser aufbauen. Bei 9:9 gab es den letzten Gleichstand im zweiten Satz. Danach setzte sich das Stadecker Team kontinuierlich ab. Jetzt stand auch der Doppelblock auf den Seiten und Lea Ostendorf wurde bei den Angriffen zur auffälligsten Spielerin. Sie machte über die Außenposition zahlreiche Punkte und verwandelte auch den Satzball zum 25:22. "Lea hat schon einen saustarken Tag gehabt", lobte der Trainer seine Tochter. "Sie hat sehr variabel gespielt."

    Im dritten Satz war das Etzbacher Team von der Rolle. Die TSVgg hatte wenig Mühe, profitierte von den vielen Missverständnissen beim Gegner und gewann den Durchgang mit 25:7. Doch eine Schwächephase des Stadecker Teams in der Mitte des vierten Satzes verhinderte einen vorzeitigen Erfolg. Die SSG zog von 10:10 auf 16:11 davon. Diesen Rückstand konnte die TSVgg nicht mehr wettmachen und verlor 19:25.

    Schon beim Stand von 0:2 nahm Werner Ostendorf im Tiebreak eine erste Auszeit. Zwar gelang dem Heimteam umgehend das 2:2, doch Missverständnisse, zwei verschlagene Aufschläge und eine schwache Annahme führten dazu, dass das Etzbacher Team bis zum 7:6 immer wieder in Führung lag. Nadja Döß leitete mit einem guten Ball über die Mitte die Wende ein. Bis zum 12:12 war die Partie aber noch offen. Das 13:12 hatte die TSVgg einer Rettungstat weit außerhalb des Feldes nach verpatzter Annahme zu verdanken. Die SSG setzte den folgenden Schmetterball ins Aus. Die letzten beiden Punkte waren dann wieder die Sache von Lea Ostendorf. Gert Adolphi

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