Vater hinterlässt Sohn Kiste mit Handgranaten
Rothselberg - Brisantes Erbe: Ein Mann hat in Rothselberg im Kreis Kusel im Haus seines verstorbenen Vaters eine Munitionskiste mit Handgranaten entdeckt.
25 Häuser mussten geräumt werden, Spezialisten sprengten die Funde kontrolliert. Schreck beim Entrümpeln: Bei der Polizei Lauterecken ging der Anruf eines Mannes ein, der alarmiert war von dem, was er da entdeckt hatte. Sein Verdacht bestätigte sich, als LKA-Experten in der Wohnung den Fund untersuchten: Es handelte sich um drei Handgranaten und diverse Munitionsteile, zumindest eine der Granaten war ein Blindgänger. Ein Transport der Gegenstände über öffentliche Straßen wurde als zu unsicher eingestuft und die kontrollierte Sprengung der explosiven Waffen außerhalb des Ortes empfohlen.
Entlang der vorgesehenen Wegstrecke für den Transport der gefährlichen Gegenstände wurden 25 Häuser geräumt, ehe ein Entschärfer im Schutzanzug die „Munitionskiste“ zum präparierten Transportfahrzeug trug. Auf einem Feld hob er dann die Kiste wieder aus dem Transporter und legte sie in die ausgehobene und mit Strohballen zusätzlich gesicherte Grube. Aus der Ferne wurde die Ladung am Donenrstagabend gesprengt.
Das Geschehen nahm der Einsatzleiter, Kriminalhauptkommissar Erik Dörr, zum Anlass für eine Erinnerung: "Bei Entdeckungen dieser Art informieren Sie bitte immer die nächste Polizeidienststelle! Wichtig ist, die Munitionsteile liegen zu lassen und nicht zu bewegen!"
Auch vollständige Gewehre und Waffen sollten nicht eigenständig ins Auto geladen und transportiert weren. Der unerlaubte Transport der Sachen wäre sogar strafbar.





















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