Nürburgring-Betreiber am Mittwoch im Ministerium
Mainz - Um die Zukunft des Nürburgrings geht es am Mittwoch in Mainz in einem Gespräch zwischen den privaten Betreibern und dem rheinland-pfälzischen Infrastrukturministerium. Mit dabei sind nach früheren Angaben beider Seiten die Manager Kai Richter und Jörg Lindner sowie Staatssekretär Jürgen Häfner (SPD).
Die Betreiber wollen den als überdimensioniert geltenden Freizeitpark am Ring dauerhaft verkleinern und viele Stellen streichen. Außerdem geht es in dem Gespräch hinter verschlossenen Türen um die Zukunft der Formel 1 in der Eifel. Ein Gespräch mit Minister Roger Lewentz (SPD) soll im kommenden Jahr folgen.
Die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner attackiert die Landesregierung: "Sie ist längst nicht mehr Herr im Ring", so Klöckner. Sie warf Lewentz vor, sich vor Verantwortung zu drücken. Klöckner hält eine Neuausschreibung der Verträge zwischen Land und Pächtern für notwendig. Klöckner forderte, dass die rot-grüne Landesregierung alle Fakten veröffentlicht und zeigte sich enttäuscht von den Grünen. "Schade, dass die Grünen hier nicht für mehr Transparenz sorgen. Das hätte ich eigentlich erwartet."
Zugleich erklärte sie, der Ring müsse Chefsache sein: "Es geht jetzt darum, mit den Mitarbeitern zu sprechen", so Klöckner. "Sie haben Ministerpräsident (Kurt) Beck (SPD) vertraut, der noch vor wenigen Tagen erklärte, der Ring sei ein Erfolgsmodell." Aber auch dem Ministerpräsidenten scheine "das Gespür dafür abhandengekommen zu sein. Genauso wie der Mut, gescheiterte Dinge als gescheitert anzuerkennen."




















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