Pulver-Kurt: Letztes Gutachten liegt vor
Bad Kreuznach. Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach will Anfang des nächsten Jahres entscheiden, was sie strafrechtlich gegen den als Pulver-Kurt bundesweit bekannten Kurt N. aus Hundsbach (Kreis Bad Kreuznach) unternimmt.
Das riesige Waffenarsenal des Militariasammlers hatte im Januar in der Nordpfalz für Angst und Schrecken gesorgt. Damals musste das Dorf Becherbach bei Meisenheim evakuiert werden.
Waffen- und Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes (LKA) brauchten monatelang, um alle sichergestellten Utensilien zu katalogisieren und einzuordnen. Ein Großteil der Waffen und Sprengstoffe befindet sich derzeit in einer bewachten Bunkeranlage auf dem Truppenübungsplatz Baumholder.
Inzwischen liegen der Staatsanwaltschaft alle LKA-Gutachten vor. Besonders lange ließ das Sprengstoffgutachten auf sich warten. Jetzt folgt die strafrechtliche Bewertung, kündigte der Leitende Oberstaatsanwalt Michael Brandt auf Nachfrage unserer Zeitung an.
In diesem Zusammenhang soll Pulver-Kurts Verteidiger gehört werden. Erst danach fällt die Entscheidung über das weitere Vorgehen der Staatsanwaltschaft.
Von unserem Redakteur Klaus Dietrich





















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