Nürburgring kostet fast ein halbe Milliarde Euro
Am Nürburgring ist schon viel mit Zahlen hantiert worden, aber diese Zusammenstellung ist neu. Die „Rheinpfalz“ hat in akribischer Kleinarbeit ausgerechnet, welche Gelder bislang für den Nürburgring geflossen sind. Das Ergebnis: fast eine halbe Milliarde Euro.
Die geplanten Ausgaben für 2012 und 2013 eingerechnet, beläuft sich die Summe auf sage und schreibe fast eine halbe Milliarde Euro. Mit einbezogen wurden die 4,95 Millionen Euro, die der „Spiegel“ aufdeckte und die als Zwischenfinanzierung dienen, weil die privaten Betreiber Teile der Pacht nicht überweisen. Beide Seiten streiten sich um Forderungen in Millionenhöhe.
Der dickste Brocken bei den Nürburgring-Kosten sind die 330 Millionen Euro an Krediten, die bei der landeseigenen Investitions- und Strukturbank (ISB) liegen. Die restlichen 160,33 Millionen Euro ergeben sich aus immer neuen Gesellschafterdarlehen, um Kreditzinsen zu begleichen sowie millionenschweren Soforthilfen. Oder es handelt sich um Zuschüsse aus der (strittigen) Spielbankabgabe. Insgesamt summieren sich die Ring-Kosten auf 490,33 Millionen Euro.
Mit den Gewinnen aus Freizeitpark und Rennstrecke sollte der Schuldenberg peu á peu abgetragen werden. Doch daran zweifelt längst nicht mehr nur die CDU.
Von unserem Redakteur Dietmar Brück




















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