Mit Ingwer-Tee schont Roman die Stimme
Neustadt/Köln - Das Ticket nach Baku zum Eurovision Song Contest ist für Roman Lob in greifbarer Nähe. Im Interview mit unserer Zeitung berichtet der junge Musiker, wie es ihm geht und wie er sich auf das Finale vorbereitet.
Roman, ein paar spannende Wochen liegen hinter dir, wie geht es dir im Moment?
Mir geht es ganz gut. Allerdings bin ich auch ziemlich nervös, alles ist sehr aufregend- die Proben und zwischendurch die vielen Interviews.
Hast du schon realisiert, dass du im Finale stehst?
Mir bleibt im Moment nicht viel Zeit, darüber nachzudenken. Irgendwie bin ich von der Realität noch weit weg. Alles ist wie ein Traum. Es ist einfach nur cool und eine große Ehre für mich.
Nach deinem letzten Auftritt am Montag ging es direkt ins Tonstudio, um die Songs für das Finale aufzunehmen. War das nicht unheimlich anstrengend?
Ja, das war schon hart. Wir waren die ganze Nacht bis zum nächsten Morgen um 8.30 Uhr im Tonstudio. Am Ende hatte ich echt keine Kraft mehr. Trotzdem hat es jede Menge Spaß gemacht. Es war beeindruckend, in solch einem tollen und großen Studio zu arbeiten.
Was sagst du zu den Stücken, die du im Finale singen wirst?
Die drei Songs sind einfach genial. Sie sind sehr gut auf mich abgestimmt und ich habe mächtig viel Spaß dabei, sie zu präsentieren.
Wie bereitest du dich auf das Finale vor?
Jetzt wird einfach nur noch bis zum Schluss geprobt.
Wie hält das deine Stimme aus?
Zwischendurch gibt es leckeren Ingwer-Tee, der ist einfach super für die Stimme. Außerdem passen alle auf uns auf, dass wir uns nicht verausgaben.
Von einer Show zur nächsten hast du immer wieder das Publikum überzeugt. Wer oder was gibt dir jedes Mal die Kraft für deine Auftritte?
Es ist einfach immer nur der Spaß an der Musik. Und es macht so viel Bock, mit den Heavytones auf der Bühne zu stehen.
Gibt es einen Glücksbringer?
Nein, einen Glücksbringer habe ich nicht. Vielleicht sind es meine Kappen.
Bekommst du noch mit, was zu Hause in Rott passiert?
So viel ich weiß, geht da richtig die Post ab.
Was sagst du zu deinen Nachbarn und Freunden, die jede Woche mit dir fiebern?
Ich finde es einfach super, dass die Leute so hinter mir stehen.
Hat "Unser Star für Baku" schon jetzt dein Leben verändert?
Ich bin immer noch derselbe, der ich vorher war. Ich albere immer noch gerne herum, wie sonst auch. Was sich verändert hat, ist der Stress, den ich im Moment habe. Das ist anders, als im Berufsleben. Auch ist es Neuland für mich, so in der Öffentlichkeit zu stehen.
Wie siehst du deine Chancen im Finale?
Die Chancen stehen 50 zu 50. Natürlich möchte ich selbst gerne gewinnen. Ich würde aber auch Ornella den Sieg gönnen. Am Ende entscheiden die Zuschauer.
Die Fragen stellte Beate Christ




















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