Lemke: Formel 1 hat am Nürburgring keine Zukunft
Rheinland-Pfalz - Die Formel 1 am Nürburgring hat nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) auf Dauer keine Zukunft. «Langfristig ist es nicht das Ziel, die Formel 1 zu halten, sondern wir wollen andere Formen, neue zukunftsweisende Wege beschreiten», sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin am Mittwoch am Rande eines Besuchs in Trier.
Die Formel 1 sei auf Dauer «kein Zukunftskonzept, sowieso nicht die eine Lösung für den Nürburgring». Die Zuschüsse des Landes am Ring in der Eifel sollten kräftig zurückgefahren werden, bekräftigte die Grünen-Politikerin. «Was die Summe betrifft für das nächste Rennen - da muss eben ganz unten verhandelt werden, ganz weit unten.» Eine konkrete Zahl wollte die Wirtschaftsministerin aber nicht nennen.
Für den Großen Preis von Deutschland, bei dem am vergangenen Wochenende die Rennwagen am Nürburgring ihre Runden gedreht hatten, kalkuliert die Mainzer Regierung mit einem Minus von 13,5 Millionen Euro. Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hatte sich zuletzt dennoch optimistisch geäußert, mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone einen neuen Vertrag abzuschließen.
Lemke sagte nun zu den anstehenden Verhandlungen: «Das reicht, wenn wir im nächsten Sommer darüber Bescheid wissen. Manchmal tut es Verhandlungen gut, wenn man zwischendurch Pause macht.» 2012 findet das Formel-1-Rennen turnusgemäß am Hockenheimring statt.




















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