Grüne: Nürburgring-Pachtvertrag ist mangelhaft
Mainz - Der Pachtvertrag für das Freizeitzentrum am Nürburgring in der Eifel ist nach Meinung der rheinland-pfälzischen Grünen mangelhaft.
"Wir fordern eine Nachbesserung, da so das Vermögen des Steuerzahlers nicht ausreichend gesichert ist", sagte Vorstandssprecherin Eveline Lemke am Montag in Mainz. Der Vertrag zwischen der landeseigenen Nürburgring GmbH und dem Pächter, der jetzigen Nürburgring Automotive GmbH, sei im Handelsregister frei zugänglich. "Der uns vorliegende Pachtvertrag weist eklatante Mängel auf", sagte Lemke. Die von der Landesregierung versprochene "Klarheit und Transparenz" bei den Besitzverhältnissen am Ring sei damit nicht geschaffen worden.
Exakte Beschreibung des Pachtobjekts fehlt
In der Vereinbarung fehle unter anderem eine exakte Beschreibung dessen, was genau verpachtet wird, sagte Rechtsanwalt Carl-Bernhard von Heusinger, der den Vertrag für die Grünen begutachtet hat. Zudem sichere eine pauschale Klausel den Pächtern dauernde Hilfe durch das Land zu.
Im März war ein neues Konzept für die Rennstrecke vorgestellt worden: Rheinland-Pfalz bleibt danach Besitzer in der Nürburgring GmbH, zieht sich aber aus dem Management zurück. Der Parcours wird nun von der privaten Nürburgring Automotive GmbH betrieben. Dahinter stehen der Hotel-Unternehmer Jörg Lindner und der Geschäftsmann Kai Richter.




















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