Carbon Club am Ring nimmt Fahrt auf
Nürburgring - Satt und schwarz liegt sie in der kräftigen Hand von Siegfried Lapawa: Die erste „Carbon Card“ des Nürburgrings, Mitgliedsnummer „001“.
Mit dieser „exklusivsten Motorsportkarte der Welt“, die selbst Millionäre nicht kaufen können, will die Nürburgring Automotive GmbH (NAG) das Leben rings um den Ring wieder autoaffiner machen: Sie formiert derzeit einen Club von Auto-Enthusiasten, denen sie am Nürburgring Exklusivität bieten will. Und in den „Carbon Club“ kommt deshalb nur, wer aus Sicht der NAG in diesen Kreis passt.
Männer wie Lapawa etwa: Der 50-jährige Vollblut-Unternehmer aus Solingen macht seit vier Jahren im Rennsport mit historischen Fahrzeugen Furore. Wie mit der von ihm gegründeten Silag Handel AG (Non Food-Handel, rund 500 Mitarbeiter) fährt er auch dort nicht hinterher: Der agile Auto-Fan hat mit seinem neu aufgebauten Porsche 914/6 – eine rare Rennversion des „Volksporsche“ – etwa die „Classic Trophy 2010“ gewonnen.
Die Nordschleife ist ihm bestens vertraut: Jahreskarteninhaber seit 2007, mehrere hundert Runden, dort immer schneller unterwegs – auch weil er von Deutschlands bester Rennfahrerin Claudia Hürtgen (Aachen) trainiert wird. Der rasante Unternehmer sammelt zudem leidenschaftlich historische Porsche.
Für Jörg Lindner und Kai Richter, Chefs der privaten Betreiberfirma des Nürburgrings, war Lapawa damit das ideale erste Mitglied des von ihnen entwickelten Carbon Clubs, der 2012 an den Start geht. Anders als manches andere am Ring scheint dieser Verein mit Gespür für die Motorsport-Szene konzipiert worden zu sein – zumindest für deren Nobelklasse: 208 „ausgewählte Personen“ können Mitglied werden – passend zur 20,8 Kilometer langen Nordschleife.
Geboten werden ihnen
- „mindestens an 20 Tagen“ eine exklusive Zufahrt an der Tribüne 13,
- eigene Zeiten nur für Carbon Cardler auf der Nordschleife,
- ein Mal im Monat freies Fahren auf der Grand Prix-Strecke und
- bevorzugte Buchungen in den Lindner Hotels.




















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