Biogas als lukrative Müllverwertung
Der Kreis Bad Kreuznach verarbeitet seinen Biomüll von 20 000 Tonnen weitgehend im kreiseigenen Kompostwerk. Das ist zwar längst abgeschrieben, steht aber – wie Jochen Franke, Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsbetriebs betont – praktisch wie neu da, könnte gut und gerne noch 15 bis 20 Jahre laufen. Ein Neubau ziehe hingegen Abschreibungen nach sich, merkt Betriebswirt Franke an.
Unberührt von den Kompost-Plänen ist indes die Restmüllverwertung. Diese läuft in Kooperation mit den Kreisen Rhein-Hunsrück und Neuwied und ist zeitlich nicht festgelegt. Franke: „Sie ist zu Ende, wenn die letzte Deponie voll ist. Das wird nach derzeitigen Berechnungen Mitte oder Ende der 20er-Jahre sein.“ Bis dahin werde sich bei der Müllverwertung sicher einiges tun. Der Kreis verspüre aber keinerlei Zeitdruck und könne den Markt in Ruhe beobachten.
Armin Seibert




















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