Beck ordnet Trauerbeflaggung wegen Loveparade an - Denken an Kathinka
Mainz - Nach der Katastrophe bei der Duisburger Loveparade hat der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) für diesen Samstag Trauerbeflaggung angeordnet.
Wie die Staatskanzlei am Donnerstag in Mainz mitteilte, sollen die Fahnen an allen öffentlichen Gebäuden des Landes wehen.
Am Donnerstagabend wurde in Stadecken-Elsheim nahe Mainz eine Gedenkandacht für das rheinland-pfälzische Todesopfer, eine 19- Jährige aus dem Ort, in einer Kirche gehalten.
Für die Landesregierung wollte Innenstaatssekretär Roger Lewentz (SPD) daran teilnehmen. Er will auch zur zentralen Trauerfeier am Samstag in Duisburg reisen. Mit Blick auf das 19-jährige Todesopfer aus Rheinhessen sagte Lewentz: "Als Vater von vier Kindern bin ich doppelt betroffen."
Stadecken-Elsheim denkt an getötete Kathinka
Zahlreiche Menschen wollten am Abend in der Peterskirche im rheinhessischen Stadecken-Elsheim der 19-Jährigen gedenken, die bei der Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg ums Leben gekommen war.
Neben der Familie und engeren Freunden wurden auch viele Bürger aus Stadecken-Elsheim zu der Trauerfeier erwartet. Danach konnten die Trauernden vor der Kirche Kerzen aufstellen. Dort hatte Pfarrer Ernst Walter Rohmann einen Gedenkplatz für die junge Frau eingerichtet um "der großen Betroffenheit der Gemeinde Ausdruck" zu verleihen, wie es hieß.
Der Bürgermeister von Stadecken-Elsheim, Hermann Müller, hatte den Familienangehörigen sein Mitgefühl ausgesprochen. Ministerpräsident Kurt Beck und Innenminister Karl Peter Bruch (beide SPD) boten die Hilfe des Landes bei der Aufarbeitung des Unglücks an. Seit Sonntag wird die Familie der Toten seelsorgerisch betreut.
Zehntausende zur Duisburger Trauerfeier nach Loveparade erwartet
Duisburg - Zur Trauerfeier für die 21 Todesopfer der Loveparade werden am Samstag Zehntausende Besucher in Duisburg erwartet. Auch Bundespräsident Christian Wulff, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft werden nach Angaben der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei daran teilnehmen.
Der ökumenische Gedenkgottesdienst soll aus der Salvatorkirche live an viele weitere Orte in der Stadt übertragen werden. Größte Ausweichfläche ist die Duisburger Fußballarena.



















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