Beck: Tod von Rabbiner Leo Trepp schwerer Verlust
Mainz - Der in Mainz geborene Rabbiner Leo Trepp ist im Alter von 97 Jahren in San Francisco gestorben.
Er sei der letzte Rabbiner des deutschen Judentums gewesen, der noch vor Beginn des Nationalsozialismus ordiniert wurde, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit. «Sein Tod bedeutet einen schweren Verlust, denn er nimmt uns einen großen Mann», sagte Ministerpräsident Kurt Beck (SPD).
Trepp war - nach seiner Gefangenschaft im Konzentrationslager Sachsenhausen - in die USA ausgewandert. Später kehrte er als Professor regelmäßig nach Deutschland zurück, um die Aussöhnung der Juden und Nichtjuden zu fördern.



















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