Auswertung von «Pulver-Kurts» Waffenlager dauert an
Bad Kreuznach - Rund fünf Monate nach dem Fund eines riesigen Sprengstoff- und Waffenlagers im Kreis Bad Kreuznach ist der genaue Umfang der Sammlung immer noch unklar.
«Die Auswertung durch die Sachverständigen ist noch nicht am Ende», sagte der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach, Michael Brandt. Die Untersuchung des Landeskriminalamtes werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Schließlich sei das Arsenal sehr umfangreich. Ermittelt wird gegen einen als «Pulver-Kurt» bekannten Waffen- und Sprengstoffsammler aus Hundsbach.
Am 21. Januar waren in einer von dem Rentner angemieteten Scheune in Becherbach unter anderem Sprengstoff, Kriegswaffen und Handgranaten entdeckt worden. Rund 40 Kilogramm explosives Material mussten gesprengt werden, der Ort wurde zeitweise evakuiert. Auch im Haus des Mannes in Hundsbach hatte die Polizei Kriegsmaterial gefunden. Ermittler sprachen vom insgesamt größten Waffen- und Sprengstofffund bei einem Privatmann in Deutschland.





















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