Ackermann erlebte Papst «beschämt und erschüttert»
Trier - Beim Treffen mit Missbrauchsopfern hat der Trierer Bischof Stephan Ackermann den Papst nach eigener Aussage als «aufmerksam, berührt, beschämt und erschüttert» erlebt.
«Das war kein Termin am Rande. Es ging um die konkrete Begegnung, darum, dass der Papst von Angesicht zu Angesicht Opfern zuhört», teilte Ackermann, der auch Missbrauchsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz ist, am Montag mit. Er hatte am vergangenen Freitag am Treffen des Pontifex in Erfurt mit fünf Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter teilgenommen.
Mit Blick auf die am Sonntag zu Ende gegangene Deutschlandreise von Benedikt XVI. zog der Trierer Bischof eine positive Bilanz: «Der Besuch war sehr ermutigend in der Situation, in der wir stehen.»




















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