Frauen leben ihre Zukunft gemeinsam
Westerburg - Eine alternative Wohnart für Frauen, wie sie einst in den Beginenhöfen möglich war, soll im Westerwald zu neuem Leben erweckt werden. Das gleichnamige Projekt steckt noch in den Geburtswehen, übt aber schon jetzt eine Faszination aus.
Ein Zusammenleben von jungen und älteren Frauen unter einem Dach, die sich gegenseitig stützen und organisieren: Das ist die Grundidee eines Beginenhofes, die von einigen Interessierten im Westerwald verwirklicht werden soll. Das gleichnamige Frauenzentrum in Westerburg hat dazu einen Gesprächskreis gegründet, der unter der Leitung von Gaby Krause und Margit Schnorr das Zukunftsprojekt erarbeitet.
Der Beginenhof soll intergenerationell sein, also Frauen unterschiedlichen Alters und ihren Kindern eine Wohnmöglichkeit bieten. Bereits bestehende Einrichtungen dieser Art zeigen, dass Beginenhöfe etwa in einer Größe von 26 bis 30 Wohneinheiten rentabel sind, weiß Schnorr, die sich schon viele derartige Häuser angesehen hat. Neben den Wohnungen, die von den Frauen gemietet (oder auch gekauft) werden können, soll es Gemeinschaftsräume, Büros, vielleicht eine Werkstatt, eine Gastwohnung, Fitness- oder Sporträume, vielleicht auch einen Tante-Emma-Laden und ein Begegnungscafé geben.
Mehr zu diesem Zukunftsprojekt lesen Sie in der Montagsausgabe der Westerwälder Zeitung.













Diesen Artikel versenden