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Brandschützer im Wettkampf

Westerburg - Westerwälder Feuerwehrleute gehören zu den schnellsten Brandschützern im Land. Das wurde beim fünften Landespokalwettbewerb der rheinland-pfälzischen Feuerwehren, erstmals - und das äußerst professionell - ausgerichtet von der Freiwilligen Feuerwehr Ötzingen im  Schulstadion  Westerburg, mehr als deutlich. Die ersten vier Plätze konnten alle von Feuerwehren aus dem Westerwald belegt werden. Auf Rang eins landeten die Brandschützer vom Team Langenbach 2. Zweiter wurde Ötzingen 1. Platz drei konnte Norken 1 für sich in Anspruch nehmen. Auf Platz vier rangierte das Feuerwehrteam aus Ruppach-Goldhausen

Mit Leichtigkeit schoss dieser Feuerwehrmann über das Hindernis.
Michael Wenzel

 

Insgesamt 40 Gruppen waren in Westerburg mit von der Partie, darunter auch zwei Frauenmannschaften. 46 Bewerter nahmen annähernd 400 Wettkampfteilnehmer unter die kritische Lupe. Der Wettbewerb in Westerburg war in diesem Jahr der zweitgrößte seiner Art.

Schnell muss ein Feuerwehrmann für den Fall der Fälle sein und geschickt. Das spielt im Feuerwehrwesen eine große Rolle. Aber genauso wichtig ist es, dass sich der Brandschützer auch an das geltende Regelwerk hält. Damit die Zeiten der besten Teams ermittelt werden konnten, mussten am Wettkampfort 53 Starts auf sechs Wettkampfbahnen durchgeführt werden. Die Starts selbst erfolgten für die Teilnehmer in zwei Teile.

Im ersten Teil galt es, einen Löschangriff mit zwei Strahlrohren aufzubauen. Natürlich musste dieser dem vorgegebenen Regelwerk des internationalen Feuerwehrverbandes entsprechen. Vier Wertungsrichter verfolgten die Übung mit kritischen Blicken und entschieden schließlich auch über Regelverstöße. Der zweite Teil bestand aus einem Staffellauf, je nach Wettbewerb wird dieser mit oder ohne Hindernisse durchgeführt. Die Läufer haben dabei eine 1,5 Meter hohe Wand zu überwinden. Der letzte Läufer muss aus dem vollen Lauf durch ein acht Meter langes Rohr rutschen. Sieger wurde, wer insgesamt am schnellsten war. Etwaige Fehler schlagen sofort negativ zu Buche, nämlich mit 5 bis 20 Strafsekunden.

Die Siegerteams nehmen jetzt bei der Deutschen Meisterschaft in Cottbus teil. (Siehe hierzu auch die regionale Bilderstrecke.)

 

 

 

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