Rheinburgenweg wird zertifiziert
Mittelrhein - Die neue Trasse des Rheinburgenweges wird zertifiziert und mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet.
Damit hat das Rheintal jetzt - neben dem Rheinsteig - einen zweiten Prädikatswanderweg.
53 mittelalterliche Burgen und Bauten, der größte Kaltwassergeysir der Welt, der beste Blick auf die Loreley und insgesamt 13 erlebnisreiche Etappen mit dem Rucksack auf dem Rücken: Auf wilden Wegen können Wanderer das Welterbe Rheintal aus völlig neuen Perspektiven erleben.
Wanderbares Welterbe: Mit dem Rucksack zu den Rittern
Der neue Rheinburgenweg verbindet auf 200 Kilometern Natur- und Kulturerlebnis – und bietet auf der linken Rheinseite Wanderspaß auf höchstem Niveau. Wer kleine Abenteuer sucht: Unterwegs vermitteln – als alternative Routen - zwei Klettersteige Alpin-Feeling.
Vom sagenumwobenen Rolandsbogen bei Remagen führt die neue Wanderstrecke vorbei an den Rheinstädten Remagen und Sinzig zum größten Kaltwassergeysir der Welt bei Andernach und durch die Vulkanlandschaft der Vordereifel bis ins Tal der Mosel.
Oberhalb von Koblenz streifen Wanderer mit dem Rittersturz geschichtsträchtigen Boden, können in Rhens auf dem Königsstuhl Platz nehmen und hoch über Boppard einen Traumblick auf die größte Schleife des Rheins genießen. „Natur- und Kulturgenuss verbinden sich auf Schritt und Tritt", urteilen die Wanderexperten Ulrike Poller und Wolfgang Todt.
Auch für eine Portion Adrenalin ist gesorgt: Bei Boppard lockt der erste Klettersteig zu kleinen Abenteuern und großen Ausblicken. Wer weniger mutig ist, die Klippen zu erklimmen, kann eine sanfte Umgehung wählen.
Im Welterbe Oberes Mittelrheintal liegen die Königsetappen des neuen Rheinburgenweges – mit immer wieder neuen Ausblicken auf Burgen wie an der Perlenschnur : Hoch über Braubach trohnt die Marksburg; die Feindlichen Brüder und die Burgen Katz und Maus schmiegen sich wie Adlerhorste in die Schieferfelsen des Rheintals. Unmittelbar am Weg liegt die Burg Rheinfels – einstmals eine der mächtigsten Festungsanlagen am Rhein.
Der beste Blick auf Deutschlands bekanntesten Felsen öffnet sich Rheinburgen-Wanderern vom Rastplatz Maria Ruh aus: Schroff und steil erhebt sich am gegenüberliegenden Ufer die Loreley, während die Rheindampfer für die obligatorische musikalische Untermalung („Ich weiß nicht, was soll es bedeuten...") zur Rucksack-Vesper an einem der schönsten Rastplätze am Wegesrand sorgen.



















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