Balsamkraut hilft nicht nur gegen Motten
Maria Laach - Das Balsamkraut ist in England bekannter als bei uns. Dabei hat es wohltuende Wirkung und kann auch sonst von Nutzen sein. Ein weiterer Beitrag aus unserer Serie "Kräutergarten Maria Laach".
Seinen Namen trägt das Balsamkraut (Tanacetum balsamita) zu recht: Das Korbblütlergewächs, auch Frauenminze, Marien-, Bibel- oder Pfefferblatt genannt, verströmt einen überaus aromatischen Duft, wenn man die Blätter zwischen den Fingern verreibt. Zierliche Blüten, die an kleine Margeriten erinnern, schmücken das Kraut. Früher war es in vielen Bauerngärten heimisch – in den Gärten von heute ist es aber nur noch selten zu finden.
Ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe machen die Pflanze zur Heilpflanze. Ein aus den getrockneten Blättern aufgebrühter Tee soll bei Menstruationsbeschwerden und Magenschmerzen krampflösend wirken. Den jungen Blättern werden antiseptische und zusammenziehende Eigenschaften nachgesagt. Balsamkraut kann auch als „Erste-Hilfe-Kraut“ bei Bienenstichen und Bremsenbissen von Nutzen sein: Einfach ein junges Blatt auf die betroffene Hautstelle reiben.
Nützlich kann das Balsamkraut zudem im Haushalt sein: Getrocknete Blätter, mit duftenden Lavendelblüten gemischt und im Kleiderschrank deponiert, halten Motten und Fliegen fern.
Mehr zum Balsamkraut lesen Sie in der Mittwochausgabe der Rhein-Zeitung.












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