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  • Wundersame Geldvermehrung per Kopierer: Acht Männer angeklagt

    Mayen - "Biete 40.000 Euro zum Kauf an, kosten 20.000 Euro": Ob sich die "Geschäftsmänner" bei dem Angebot gewundert haben, dass die mögliche Geschäftspartnerin zur Polizei gegangen ist? Ihre Anzeige bei der Kripo Mayen hat dazu geführt, dass jetzt Anklage gegen acht Männer erhoben worden ist.

    Mayen - "Biete 40.000 Euro zum Kauf an, kosten 20.000 Euro": Ob sich die "Geschäftsmänner" bei dem Angebot gewundert haben, dass die mögliche Geschäftspartnerin zur Polizei gegangen ist? Ihre Anzeige bei der Kripo Mayen hat dazu geführt, dass jetzt Anklage gegen acht Männer erhoben worden ist.

    Den serbischen, deutschen und niederländischen Staatsangehörigen wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft Koblenz zur Last gelegt, zwischen Juni und Juli 2009 als Mitglieder einer Bande versucht zu haben, die Verkäuferin einer Immobilie aus der Verbandsgemeinde Maifeld zu betrügen, indem sie dem Opfer vorschlugen, im Rahmen der Kaufpreiszahlung 20.000 Euro gegen 40.000 Euro umzutauschen. Die Anklageschrift geht davon aus, dass die Angeschuldigten hierbei in der Absicht handelten, dem Opfer lediglich Farbkopien von Geldscheinen als Gegenleistung zu übergeben. Die 35-jährige Zeugin hatte sich bereits kurze Zeit nach der ersten Kontaktaufnahme an die Kriminalpolizei gewandt, die daraufhin die Ermittlungen aufnahm.

    Sieben Tatverdächtige wurden am 27. Juli 2009 unmittelbar vor der geplanten Geldübergabe in Amsterdam festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilt. Dabei führte einer der Täter kopierte Euro Noten mit einem fiktiven Gesamtwert von 54.000 Euro mit sich. Die kopierten Geldscheine wurden durch die niederländische Polizei sichergestellt.

    Ein weiterer Täter wurde im August 2009 im Zuge weiterer Ermittlungen in Köln festgenommen. Diesem wirft die Staatsanwaltschaft fünf weitere Versuche vor, derartige Geldtauschgeschäfte mit potentiellen Opfern aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Österreich durchzuführen. Dabei soll der Angeschuldigte die Absicht gehabt haben, die potentiellen Opfer jeweils zum Umtausch von mehreren 100.000 Euro zu bewegen.

    Nur drei der Angeschuldigten haben sich laut Staatsanwaltschaft zu den Tatvorwürfen geäußert. Sie haben eingeräumt, an der Geldübergabe beteiligt gewesen zu sein, aber keine weitergehenden Angaben gemacht.

    Im Falle eines Schuldspruches haben die Angeschuldigten mit der Verhängung von Freiheitsstrafen von 1 Jahr bis zu 10 Jahren zu rechnen.

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