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    Koblenz/Bayreuth"Wahlzeit!" überzeugt auf ganzer Linie - Projekt erhält Award

    Großer Erfolg für eine ambitionierte Gemeinschaftsleistung: Die Rhein-Zeitung hat mit ihren Heimatausgaben einen renommierten Preis für ihre Berichterstattung zur Bundestagswahl 2013 gewonnen - den "Wahl-Award" der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

    Das multimediale Projekt "Wahlzeit!" mit dem Ziel einer jugendgerechten Wahlberichterstattung überzeugte die Jury auf ganzer Linie. Damit landet die Rhein-Zeitung bereits zum dritten Mal hintereinander einen Erfolg in diesem Wettbewerb. Auch in den Jahren 2005 und 2009 wurden RZ-Projekte prämiert. Jetzt gelang allerdings erstmals der Sprung auf Platz eins.

    191 Bewerbungen gab's für den begehrten Preis, der in den Kategorien "Hörfunk" und "Print" vergeben wird. Das Konzept der Rhein-Zeitung wurde jetzt im Rahmen des 22. Forums Lokaljournalismus, einem Treffen von Medienmachern, in Bayreuth ausgezeichnet. Den Preis nahm Chefredakteur Christian Lindner entgegen.

    Manfred Ruch hat das Projekt konzipiert

    Allein im Bereich Print hatte die Jury 116 Zeitungsprojekte zu bewerten - und entschied sich am Ende für die "Wahlzeit!", ein Gemeinschaftsprojekt von Lokalredaktionen, Zentralredaktion und Onlineredaktion der Rhein-Zeitung. Im Mittelpunkt stand das erklärte Ziel, die Wahlberichterstattung so spannend und verständlich aufzubereiten, dass sie auch junge Leute anspricht. "Wir wollten uns nicht damit abfinden, dass man junge Leute angeblich mit dem Thema Wahl nicht erreicht", sagte der stellvertretende RZ-Chefredakteur Manfred Ruch, der das Projekt konzipiert hat.

    Politische Berichterstattung

    Dafür zog die Redaktion alle Register. Sie richtete ihre politische Berichterstattung im Mantelteil und in den Lokalteilen konsequent auf junge Leser aus, entwickelte junge Formate, ließ ihre Wahltexte und Serienteile von Schülerlektoren auf Verständlichkeit prüfen und schuf dazu zahlreiche Möglichkeiten für Jugendliche, auch selbst als Schülerreporter aktiv zu werden.

    Eine junge Wahlberichterstattung braucht allerdings auch möglichst viele junge Leserinnen und Leser. Deshalb bot die Rhein-Zeitung den Schulen in ihrem Verbreitungsgebiet ein kostenloses achtwöchiges "Wahlzeit!"-Abo für die Klassenstufen 10 bis 13 an. Insgesamt 364 Klassen griffen zu. So verfolgten am Ende 7892 Schülerinnen und Schüler in ihrem ganz persönlichen Zeitungsexemplar die heiße Phase des Wahlkampfs.

    Auch die Tagesschau berichtete

    Herzstück der Wahlberichterstattung waren zwölf multimediale Interviews mit Spitzenpolitikern aus Berlin, die sich allesamt im RZ-Wahlstudio in der Koblenzer Zen-trale den Fragen der Redaktion stellten. Bei den live im Internet übertragenen Interviews steuerten jeweils zwei Schülerreporter entscheidende Fragen bei. Aus jedem der Gespräche entstand zudem eine Sonderseite in der Zeitung. Der Erfolg war bemerkenswert: Inhalte dieser Interviews schafften es in viele andere Medien - bis hin zur "Tagesschau" im Ersten.

    Das Gesamtkonzept überzeugte nicht nur die jungen Leser, sondern letztlich auch die Experten. "So jung, so attraktiv präsentiert, so breit angelegt und dabei so lokal - näher kann man die Bundestagswahl den Wählerinnen und Wählern von heute und denen von morgen kaum bringen", lautete das Urteil der Jury. Es sei "beeindruckend, wie viele Formate bedient, wie viele junge Bürgerinnen und Bürger eingespannt und vor Ort mit Politikerinnen und Politikern zusammengebracht wurden". Das Fazit der Jury: "Kreativität, Beteiligung, Information, Spaß, alles war dabei. Unser Prädikat: absolut nachahmenswert!"

    Zum vierten Mal wurde der Award verliehen

    Der "Wahl-Award" der bpb wurde bereits zum vierten Mal vergeben. In den Kategorien "Print" und "Hörfunk" wurde der mit insgesamt 11 500 Euro dotierte Preis an insgesamt acht Zeitungs- und Radioredaktionen für "wahlmotivierende, informative, originelle und journalistisch hochwertige Arbeiten" zur Bundestagswahl 2013 verliehen. Auf Platz zwei in Print folgte die Lokalredaktion Köln des "Kölner Stadt-Anzeiger". Den dritten Preis bekam die "Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung". Auf Platz vier hat die Jury den "Nordbayerischen Kurier" in Bayreuth gewählt.

    Auszeichnung: Rhein-Zeitung gewinnt Preis für Serie zur Bundestagswahl Alle Preisträger im ÜberblickDokumentation der "Wahlzeit": So begleitete die Rhein-Zeitung die Bundestagswahl 2013
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