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    BellVG-Rat Kastellaun plädiert einstimmig für Zusammenschluss

    Nur 20 Minuten benötigte man, um den roten Teppich auszurollen und herzliches Willkommen zu sagen! Einstimmig votierte der Verbandsgemeinderat Kastellaun für eine Aufnahme der Ortsgemeinden Mörsdorf, Zilshausen, Lieg und Lahr im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform, in einer eigens zu diesem Thema einberufenen Sitzung im Gemeindehaus in Bell. Jetzt sind die Kommunalpolitiker in den vier Hunsrückdörfern und der Mosel am Zuge, die entsprechenden Weichen zu stellen.

    VG-Chef Marlon Bröhr empfängt die Ortsgemeinden Mörsdorf, Zilshausen, Lieg und Lahr mit offenen Armen.
    VG-Chef Marlon Bröhr empfängt die Ortsgemeinden Mörsdorf, Zilshausen, Lieg und Lahr mit offenen Armen.
    Foto: Werner Dupuis

    Die von der Landesregierung angestrebte Gebietsreform wird auf allen Ebenen in der VG Treis Karden heftig diskutiert. Während in den vier Hunsrückdörfern eindeutige Bestrebungen zum Anschluss an die VG Kastellaun bestehen, favorisieren viele Kommunalpolitiker von der Mosel die Verschmelzung der VG Treis mit der VG Cochem.

    Das Willkommen kam nicht nur von den vier Fraktionsvorsitzenden, sondern auch von Bürgermeister Marlon Bröhr. Er berief sich auf das Ergebnis eines Gutachtens des Mainzer Innenministeriums, das die Ziele der Verwaltungs- und Gebietsreform „im hohen Maße“ bei einer Angliederung der vier Hunsrückdörfer ins Kastellauner Rathaus erfüllt seien. Bröhr sah darin auch eine Bestätigung, ohne einer Bürgerbefragung vorgreifen zu wollen, eine Bestätigung der Wünsche eines großen Teils der Bevölkerung. Bereits im Januar hatte der Kastellauner VG-Rat sich erstmals mit der Fusion beschäftigt und schon damals einstimmig – falls der Wunsch bestünde – für eine Aufnahme plädiert.

    Große Gemeinsamkeiten sieht Bröhr in der Struktur der Schullandschaften. Dem VG-Rat würde es sicher leichtfallen, eine Weiterführung der Grundschulen von Mörsdorf und Lieg zu gewährleisten. Ähnlich seien die Voraussetzungen beim Brandschutz und der technischen Hilfe. Bröhr gab eine Fortbestandsgarantie für die Wehren in Mörsdorf, Zilshausen, Lahr und Lieg. Als großen Vorteil bezeichnete er die kürzeren Wege für die Anfahrt der Stützpunktwehr Kastellaun zu Bränden und Hilfsleistungen in den vier Mosel-Höhengemeinden.

    „Ohne Wenn und Aber“, stehe die CDU-Fraktion zu den Fusionsplänen, Sprecher Dietmar Emmerich bekundete das „hohe Interesse“. Traditionell bestünden eine Fülle an Verbindungen die im Alltag gelebt würden.

    Dem schlossen sich Karl Maull (SPD), Hans-Georg Ramser (FWG) und Manfred Kochems (FDP) an. Alle appellierten an die zuständigen Gremien, den Wunsch der Bevölkerung zu respektieren. Als Beispiel gelebter Partnerschaft bezeichnete Kochems die „grenzübergreifende“ Fußball-Spielvereinigung von Bell und Mörsdorf. Werner Dupuis

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