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    SinzigVermutlich Brandstiftung: Hunderte Leergut-Paletten am Sinziger Mineralbrunnen in Flammen

    Heller Feuerschein über dem Werksgelände des Sinziger Mineralbrunnens wies gegen Mitternacht den Feuerwehrleuten den Weg zum Sinziger Mineralbrunnen. Hunderte Leergut-Paletten brannten licherloh.

    Hunderte Leergut-Paletten standen in Flammen, bevor die Feuerwehr eintraf.
    Hunderte Leergut-Paletten standen in Flammen, bevor die Feuerwehr eintraf.

    Sinzig - Heller Feuerschein über dem Werksgelände des Sinziger Mineralbrunnens wies gegen Mitternacht den Feuerwehrleuten den Weg zum Sinziger Mineralbrunnen. Hunderte Leergut-Paletten brannten licherloh. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

    Ein Großbrand beim Sinziger Mineralbrunnen rief in der Nacht von Sonntag auf Montag um 23.36 Uhr die Feuerwehren der Stadt Sinzig und deren Remagener Kollegen samt Drehleiter auf das Betriebsgelände an der Ahr. „Wir gehen von Brandstiftung aus, es wurden zwei Jugendliche gesehen, die sich auf dem Gelände aufgehalten haben, aber die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen noch“, gab der Remagener Polizeidienststellenleiter Hauptkommissar Karl Braun auf Anfrage der Rhein-Zeitung bekannt.

    Hunderte Leergut-Paletten brannten lichterloh, bereits auf der Anfahrt der Löschgruppen aus Bad Bodendorf, Koisdorf, Westum, Löhndorf und Franken war ein heller Feuerschein über dem Werksgelände zu erkennen. Zahlreiche Schaulustige fanden sich am Rand des Geländes ein. Meterhohe Flammen schlugen aus dem Außenlager des Industriebetriebes in den Himmel. Es brannte ein Großteil des Leergutbestandes.

    Sofort wurde ein massiver Löschangriff über eine Vielzahl von Strahlrohren und Wasserwerfern durchgeführt. Durch die enorme Wärmestrahlung bestand die Gefahr der Ausbreitung auf weitere Teile des Werksgeländes. Dies konnte erfolgreich verhindert werden. Die Löschwasserversorgung wurde durch die nachrückenden Kräfte über eine weite Entfernung sichergestellt. Wegen der starken Rauchentwicklung durch den brennenden Kunststoff wurde die Bevölkerung über Rundfunk angehalten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nachdem Messungen der Schadstoffkonzentration keine gefährlichen Werte im benachbarten Wohngebiet ergaben, gab die Feuerwehr entwarnung.

    Insgesamt waren 90 Einsatzkräfte mit 14 Feuerwehrfahrzeugen sowie ein Rettungswagen des DRK im Einsatz. Die Polizei Remagen war mit vier Beamten vor Ort. Drei Feuerwehrleute erlitten durch Stürze leichte Verletzungen, die durch die Rettungsassistenten des DRK vor Ort versorgt werden konnten. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro. „Wir sondieren gerade den Schaden, der Betrieb läuft aber ungehindert weiter – wir werden jedoch unsere Sicherheitsvorkehrungen erneut überprüfen“, äußerte sich Judith Epperlein, Pressesprecherin des Sinziger Mineralbrunnens auf RZ-Anfrage.

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