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  • Ursache bei BASF-Explosion noch unklar: Zwei Tote bestätigt, noch eine Person vermisst [3. Update]

    Bei einer gewaltigen Explosion und Bränden auf dem Gelände des Chemieriesen BASFin Ludwigshafen sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Getöteten handelt es sich dem Unternehmen zufolge um Mitarbeiter.

    Die Ursache für die Explosion ist demnach noch unklar. „Wir werden natürlich alles daran setzen, das schnell in Erfahrung zu bringen“, sagte Uwe Liebelt, BASF-Werksleiter. Es gebe auch noch keine näheren Erkenntnisse, welcher chemische Stoff in Brand geraten sei. In dem Hafen würden Flüssiggase, aber auch brennbare Flüssigkeiten verladen.

    Gefährdungen der Bevölkerung durch die Luft sind Liebelt zufolge derzeit nicht messbar. Nach der Explosion wurden demnach Wassersperren zwischen dem Landeshafen Nord und dem Rhein errichtet. Davor und dahinter seien keine erhöhten Messwerte festgestellt worden.

    Der Zwischenfall ereignete sich Behörden zufolge gegen 11.20 Uhr im Landeshafen Nord an einer Rohrleitungs-Trasse. Vor der Explosion sei zunächst eine Versorgungsleitung in dem Hafengebiet in Brand geraten, sagte Liebelt. Als die Feuerwehr zum Löschen eingetroffen sei, „kam es dann zu einer Explosion“.

    Nach dem Vorfall habe es eine Rußentwicklung gegeben. Anwohner wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben, Türen und Fenster geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten.

    Aus Sicherheitsgründen seien nach der Explosion insgesamt 14 Anlagen heruntergefahren worden. Dabei hätten sich Fackeln gebildet, weil Stoffe in Leitungen verbrannt werden mussten. Betroffen waren auch zwei sogenannte Steamcracker. Diese seien das Herzstück des Werks, an dem eine ganze Reihe an chemischen Grundbausteinen für die Produktion entstehen.

    Nach der Explosion auf einem Gelände des Chemiekonzerns BASF in Ludwigshafen haben Behörden und das Unternehmen Informations-Telefone geschaltet:

    • Feuerwehr Ludwigshafen: +49 621 57086000
    • BASF-Bürgertelefon: +49 800 5050500
    • Umweltzentrale: +49 621 604040
    • Info-Telefon der Stadt Ludwigshafen: +49 621 57086000
    • Für betroffene Anwohner in Ludwigshafen richtet BASF zudem ein Infozelt an Tor 11 ein.

    [Update] Nach der Explosion bei BASF in Ludwigshafen hat der Chemiekonzern am Montagabend ein zweites Todesopfer bestätigt. Nach jetzigem Kenntnisstand seien zwei Mitarbeiter ums Leben gekommen, teilte das Unternehmen mit. Zwei weitere Menschen werden noch vermisst, sechs Menschen seien schwer verletzt.

    [2. Update] Die Ursache war auch am Dienstagmorgen noch völlig unklar. Wie das Unternehmen mitteilte, brannten in der Folge Rohrleitungen mit Ethylen und Propylen. Ethylen werde unter anderem zur Herstellung von Dämmstoffen und Lösemitteln verwendet, Propylen komme bei der Produktion von Autolacken, Dispersionen und Klebstoffen zum Einsatz.

    [3. Update] Bei den beiden Getöteten bei der Explosion auf dem BASF-Gelände handelt es sich um Mitarbeiter der Werksfeuerwehr. Die Zahl der Vermissten habe sich auf eine Person reduziert, teilte BASF mit. Die Zahl der Schwerverletzen stieg auf acht. 17 Menschen wurden leicht verletzt. Sechs weitere seien in der Nacht in der Ambulanz der BASF untersucht worden und konnten an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

    „Die Suche läuft mit Hochdruck”, sagte eine Sprecherin des Unternehmens. Weil es auch nach dem Löschen des Feuers am Brandort noch sehr heiß sei, seien Werks- und Berufsfeuerwehr nach wie vor mit Kühl- und Sicherungsmaßnahmen beschäftigt. Nach Medienberichten sollten Taucher eingesetzt werden, um im Hafenbecken nach dem Vermissten zu suchen.

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