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    Unfall mit drei Toten auf A1: Staatsanwalt prüft Ursache für Geisterfahrt

    Rivenich/Bernkastel-Kues - Zwei kleine Kinder und ihr Vater starben am Montag durch eine Geisterfahrerin auf der A 1 bei Rivenich im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Warum die 60-Jährige falsch von einem Rastplatz auf die Autobahn gefahrenwar, ist bisher noch rätselhaft. Nun prüft die Staatsanwaltschaft den Hergang des tragischen Geschehens im Hinblick auf fahrlässige Tötung oder Gefährdung des Straßenverkehrs.

    Rivenich/Bernkastel-Kues - Zwei kleine Kinder und ihr Vater starben am Montag durch eine Geisterfahrerin auf der A 1 bei Rivenich im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Nun prüft die Staatsanwaltschaft den Hergang des tragischen Geschehens im Hinblick auf fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung oder Gefährdung des Straßenverkehrs.

    Die drei weitere Kinder wurden zunächst schwerst verletzt in die Klinik gebracht; dort starb ein weiteres Kind - ein Junge.
    Die drei weitere Kinder wurden zunächst schwerst verletzt in die Klinik gebracht; dort starb ein weiteres Kind - ein Junge.
    Foto: Geidies-TV

    Warum die 60-Jährige von einem Rastplatz falsch auf die Autobahn eingebogen war, blieb zunächst rätselhaft. «Dazu können wir noch nichts sagen», berichtete ein Polizeisprecher in Schweich.

    Die Frau war nach Polizeiangaben am Montag bei Rivenich (Rheinland-Pfalz) in falscher Richtung von einem Rastplatz auf die Autobahn gefahren. Dort fuhr sie einen Kilometer in die verkehrte Richtung, bis sie mit dem entgegenkommenden Auto kollidierte. Sie krachte mit ihrem Auto frontal in den Wagen, in dem der Vater und seine vier Kinder saßen. Die Ermittler prüfen, warum sie ihr Falschfahren nicht bemerkte. Die Frau überlebte den Unfall mit schweren Verletzungen.

    Der Frontalzusammenstoß mit dem Familienauto aus Bad Ems kostete drei Menschenleben: Ein 31-jähriger Mann und seine neunjährige Tochter starben noch an der Unfallstelle, ein siebenjähriger Junge wenig später im Krankenhaus. Hubschrauber brachten die beiden anderen Kinder und die Falschfahrerin in Krankenhäuser. Sie haben schwerste Verletzungen erlitten, teilte die Polizei mit.

    Der Mann und die vier Kinder kommen aus Bad Ems. Die getöteten Kinder waren sieben und neun Jahre alt. Die beiden schwerverletzten Kinder sind fünf und zehn Jahre alt.

     

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