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  • Sie ist die Burgenbloggerin auf Burg Sooneck: So reagierte Jessica Schober

    Sooneck. Sie hat es monatelang oft dem Zufall und dem Glück überlassen, wo sie in der nächsten Nacht schlafen wird - jetzt wird sie für sechs Monate einen ganz festen Wohnsitz haben. Jessica Schober wird die "Burgenbloggerin". Sie hatte die Nachricht kaum, da gingen ihre Gedanken zu den anderen Bewerbern.  

    Auf der Burg im Fokus: Jessica Schober wird auf Sooneck ziehen, um von hier aus das Tal zu erkunden. Das Bild entstand bei den Dreharbeiten mit allen Bewerbern der Endauswahl. Foto: Lars Wienand
    Auf der Burg im Fokus: Jessica Schober wird auf Sooneck ziehen, um von hier aus das Tal zu erkunden. Das Bild entstand bei den Dreharbeiten mit allen Bewerbern der Endauswahl.
    Foto: Lars Wienand

    Von unserem Redakteur Lars Wienand

    Als Jurymitglied Rainer Zeimentz von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz mit der frohen Kunde bei ihr anrief, machte Jessica Schober (26) ein Geräusch, das sie einen „urwaldgleichen Schrei“ nannte. "Ich freue mich riesig! Ich hatte nicht gedacht, dass ich es werde." Schließlich seien unter den anderen Bewerbern lebenserfahrene Persönlichkeiten mit großen Fähigkeiten. Deshalb galt den anderen auch ihr nächster Gedanke: „Ich möchte den Kontakt zu ihnen aufnehmen. Die Leute, die sich beworben haben, haben das Projekt so groß und so cool gemacht. Ich hoffe, dass keine der guten Ideen verloren geht.“

    Burgenbloggerin: Jessica Schober
    Burgenbloggerin: Jessica Schober.
    Foto: Marcus Schwarze

    Ihr Konzept, wie sie als Burgenblogger agieren will, hatte sie auch als „sehr durchlässig“ präsentiert. „Ich will die Zeit, bis es losgeht, nutzen, um noch Gedanken aus dem Tal und aus dem Netz aufzunehmen und die Ideen auszurollen.“

    Sie, die sich noch nicht so richtig entschieden hatte, wie es nach ihrer „Wortwalz“ durch den Lokaljournalismus in Deutschland weiter geht, freut sich: "Ich kann mir jetzt die Rastlosigkeit und Unentschlossenheit noch ein bisschen erlauben, weil ich ja weiß, was ich ab Mai machen werde.“ Nämlich: Für sechs Monate auf Burg Sooneck leben, ausgestattet mit 2000 Euro im Monat, einer Fahrkarte und einem Fahrzeug.

    In diesem Video stellen sie und die übrigen neun Bewerber aus der Endwauswahl sich vor: 

    Eine große Chance sieht sie darin, sich nicht an den Grenzen der Kreise orientieren zu müssen. „Ich kann mich „einfach für die Menschen am Mittelrhein auf beiden Seiten des Flusses interessieren. Und ich bin sehr gespannt“. Bereits in der Jury-Sitzung hatte sie sehr deutlich gemacht, dass es für den Blog zwei Zielgruppen gibt: Die Menschen im Tal einerseits, das Netz andererseits. Sie will sich an beide richten.

    Und sich vor allem jetzt wieder stärker mit Handy und Netzzugang bestücken - auf der Wortwalz hatte sie bewusst auf ein Handy verzichtet. Auch für das Telefonat mit Jury-Mitglied Zeimentz und mit unserer Zeitung nach der Nachricht hatte sie sich noch ein Handy leihen müssen. 

    Im Vorfeld war sie im Netz vereinzelt schon als Favoritin gehandelt worden - ebenso wie Hagen Graf, der als "Burgenbot" in den vergangenen Wochen jeden Informationshappen zu dem Thema zusammengetragen hatte. Seine Bewerbung mit dem Titel "Ich räume meinen Kalender frei und werde Burgenblogger" war eine der allerersten von insgesamt 743. Am Sonntag, nach der Absage der Jury, bloggte er: "In meinem Terminkalender ist wieder Platz und ich werde kein #Burgenblogger".

    Graf bettet in den Blog ein Video ein, in dem er den Umschlag eines anderen Bewerbers öffnete. Der hatte ihm vor dem Treffen mit der Jury einen verschlossenen Umschlag mit dem Namen des mutmaßlichen Gewinners gegeben- der "Orakelbrief von Jürgen Rinck": 

    Und auch unsere Zeitung hatte einen verschlossenen Umschlag mit einem Tipp bekommen - der "Orakelbrief von @pmehs": 

    Autor:
    Lars Wienand
    (Mail, )

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