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    Fehl-RitzhausenSchützin obduziert: Tödliche Kopfverletzungen durch Schuss aus eigener Waffe [Update]

    Nach dem tragischen Tod der jungen Frau im Schützenhaus Fehl-Ritzhausen ist die Frau in Siegen obduziert worden. Und damit steht nun zweifelsfrei fest, dass die schweren Kopfverletzungen von einem Geschoss aus der Waffe der 20-Jährigen verursacht wurden. Direkte Zeugen gibt es nicht, aber alles deutet auf einen Unfall.

    Nach den bisherigen Ermittlungen der Kripo hatte die junge Frau unter fachkundiger Aufsicht an einem Wettkampfschießen, einem sogenannten Vergleichsschießen mit anderen Vereinen, teilgenommen. Hierbei waren zum Unglückszeitpunkt mehrere Schützen auf der Anlage.

    Der eigentliche Ablauf des Geschehens lässt sich nur schwer rekonstruieren, so die Polizei: Es gab keine unmittelbaren Augenzeugen, die das Unglück beobachtet haben. Die Ermittler haben aber alle Indizien zusammengetragen und kommen damit zu dem Ergebnis: Die junge Frau hat offenbar nach einer Serie von Schüssen den Rückschlag der Waffe nicht gehalten, bzw. abgefangen hat. Die Waffe muss demnach nach oben in Richtung ihres Kopfes geschlagen ist. Nun kam es zu dem tragischen Unglück: Offensichtlich erschrak die Frau derart, dass sie versehentlich den Abzug betätigte und sich ein weiterer Schuss löste, der die Frau tödlich verletzte.

    Die junge Frau war seit knapp zweieinhalb JahrenMitglied im Schützenverein und verfügte über die erforderliche Sach- und Fachkunde im Umgang mit der Schusswaffe. Die von Ihr benutzte Waffe, eine Pistole, Kaliber 45 ACP, weißt äußerlich keine Beschädigungen auf, wird jedoch noch von einem Spezialisten des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz untersucht. Dieses Ergebnis steht noch aus.

    [Update]:

    Nach dem tragischen Tod einer Sportschützin in Fehl-Ritzhausen (Westerwaldkreis) am vergangenen Samstag steht nach Auskunft der Kriminalpolizei Montabaur nun zweifelsfrei fest, dass die junge Frau von einem Geschoss aus ihrer eigenen Waffe getroffen wurde. Nach der Obduktion der Leiche gehen die Ermittler davon aus, dass die 20-Jährige nach einer Serie von Schüssen den Rückschlag ihrer Pistole nicht mehr halten konnte.

    Die Waffe schlug nach oben in Richtung ihres Kopfes. Offensichtlich erschrak die junge Frau dabei derart, dass sie versehentlich den Abzug betätigte und sich dabei ein weiterer Schuss löste, der die Frau tödlich verletzte.
    Für Burghard Henn, Vorsitzender des Schützenkreises 13/2 Oberwesterwald, ist das Unglück am Schießstand „eine Verkettung furchtbarer Umstände. Von einem solchen Unfall habe ich noch nie gehört“, sagt der erfahrene Schütze. Wie die Kripo weiter mitteilt, hatte die 20-Jährige unter fachkundiger Aufsicht an einem Wettkampfschießen mit anderen Sportlern teilgenommen. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren mehrere Schützen auf der Anlage. Unmittelbare Augenzeugen des Geschehens gibt es jedoch nicht, sodass sich der Sportunfall laut Ermittlern nur schwer rekonstruieren lässt.

    Das Opfer, das aus der Verbandsgemeinde Hamm/Sieg (Kreis Altenkirchen) stammt, war seit zweieinhalb Jahren Mitglied im Schützenverein Hachenburg, dessen Vorsitzender ebenfalls Henn ist. Er und die Kripo betonen, dass die junge Frau über die erforderliche Sach- und Fachkunde im Umgang mit der Schusswaffe, einer Pistole, Kaliber 45 ACP, verfügte. Die Waffe weist äußerlich keine Beschädigungen auf, wird jedoch noch von einem Spezialisten des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz untersucht.

    Der Unfall wird nach Auskunft Henns aktuell in sämtlichen Schützengremien der Region diskutiert. Er sagt jedoch auch, dass sich ein solch tragisches Unglück kaum verhindern lässt. „Es wurden alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten“, erklärte Henn. ⋌

    Schießunfall im Schützenhaus: 20-Jährige im Westerwald getötet Tödlicher Schießunfall im Schützenhaus
    Rheinland-Pfalz
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