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  • Pläne Geheimer Vertrag über fünf Jahre markiert allenfalls Untergrenze

    Rock am Ring: Festival bleibt bis mindestens 2021 am Nürburgring

    Rheinland-Pfalz. Das Musikfestival Rock am Ring soll wieder dauerhaft an den Nürburgring gebunden werden. Das erfuhr unsere Zeitung aus gut unterrichteten Kreisen. Mit der Rückkehr des Traditionsfestivals an dessen Geburtsstätte planen Veranstalter und Ring-Macher weit in die Zukunft. Der Vertrag, über dessen Laufzeit sich bislang von allen Seiten ausgeschwiegen wurde, geht über mindestens fünf Jahre. Angepeilt wird aber ein sehr viel längerer Zeitraum. Damit dürfte der Zwischenstandort Mendig auf unabsehbare Zeit aus dem Rennen sein. Die finanziellen Konditionen sollen für beide Seiten zufriedenstellend sein, wie man hört.

    Rock am Ring lässt die Herzen unzähliger Musikfans höher schlagen. Das Festival soll für lange Zeit am Ring bleiben. Foto: Jens Weber
    Rock am Ring lässt die Herzen unzähliger Musikfans höher schlagen. Das Festival soll für lange Zeit am Ring bleiben.
    Foto: Jens Weber

    Geheimnis gelüftet

    Im Dezember vorigen Jahres hatten Veranstalter Marek Lieberberg Konzertagentur (MLK) und Live Nation verkündet, dass das größte deutsche Musikfestival nach zweijähriger Abstinenz vom 2. bis 4. Juni 2017 wieder am Nürburgring laufen soll. Die Macher an der Rennstrecke, eine Besitzgesellschaft mit russischer Beteiligung, hatten im Vorfeld des Coups schon lange die Fühler in Richtung Lieberberg ausgestreckt. Sie bewerteten den Kurs des Vorbesitzers, des Düsseldorfer Capricorn-Chefs Robertino Wild, bereits kurz nach dem Kauf des Rings als falsch. Im Mai 2014 war es im Streit um die Einnahmenverteilung zur Trennung von Lieberberg gekommen, der daraufhin das Festival nach Mendig verlegte. Der Versuch des Nürburgrings, ein Konkurrenzfestival aufzuziehen, scheiterte kläglich. Spätestens nach dieser Niederlage wuchs die Bereitschaft am Ring, Lieberberg und Rock am Ring zurückzuholen.

    Duell zwischen Ring und Mendig

    Doch Mendig wollte das Festival nicht verlieren. Das Tauziehen hinter den Kulissen ging über Monate. Dabei gab es auch unterschiedliche Interessen unter den Veranstaltern. Mendig und auch der Nürburgring hatten Fürsprecher und Gegner. Am Ende sollen Umweltauflagen den Ausschlag gegeben haben. Aber vielleicht haben die Rock-am-Ring-Verantwortlichen auch nur gespürt, an welchem Ort das Festival die größte Strahlkraft hat. Zumal die Organisation des Mammutevents am Nürburgring all die Jahre deutlich reibungsloser abgelaufen war.

    Nun ist es in anderthalb Monaten wieder soweit. Das Festival dürfte wieder ausverkauft sein, wenn Bands wie Rammstein oder System of a Down Zehntausenden Fans einheizen. Ring-Geschäftsführer Mirco Markfort meinte vor Monaten: „Rock am Ring ist jetzt wieder da, wo es hingehört. Darüber sind wir sehr, sehr froh.“ Dies soll sich offenbar für eine sehr lange Zeit auch nicht mehr ändern.

    Von unserem Redakteur Dietmar Brück

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