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  • Nürburgring: Lindner geht Ecclestone an - Verlust nicht mehr hinnehmbar

    Nürburgring. Im Kampf um die Formel-1-Zukunft auf dem Nürburgring hat Geschäftsführer Jörg Lindner von Bernie Ecclestone eine Reduzierung der Kosten gefordert. «Die zurzeit noch geltenden Konditionen erzeugen hohe und nicht mehr hinnehmbare Verluste.

    Die Rennen auf dem Nürburgring sollen künftig mehr Kosten sparen.
    Die Rennen auf dem Nürburgring sollen künftig mehr Kosten sparen.
    Foto: dpa

    Nürburgring - Im Kampf um die Formel-1-Zukunft auf dem Nürburgring hat Geschäftsführer Jörg Lindner von Bernie Ecclestone eine Reduzierung der Kosten gefordert.

    «Die zurzeit noch geltenden Konditionen erzeugen hohe und nicht mehr hinnehmbare Verluste. Deshalb kann es eine Fortsetzung der großen und legendären Tradition der Formel 1 auf dem Nürburgring nur geben, wenn ein künftiger Vertrag wirtschaftlich und politisch vertretbare Regelungen enthält», sagte Lindner am Montag.

    Lemke rudert nach harter Haltung gegen Formel 1 zurück

    Derweil rudert die rheinland-pfälzische Vize-Regierungschefin Eveline Lemke (Grüne) nach ihrer Weigerung für eine weitere finanziellen Unterstützung der hochdefizitären Formel 1 am Nürburgring kräftig zurück.

    Mit Blick auf den Großen Preis auf der Eifel-Rennstrecke am kommenden Wochenende hatte sie dem "Handelsblatt" (Montag) gesagt: "Bis 2016 gibt es genau ein Formel-1-Rennen mit finanzieller Unterstützung des Landes - und das ist 2011, Punkt." Danach sei "der Geldhahn für die Formel 1 zugedreht". Innenminister Roger Lewentz (SPD) hatte dagegen im Mai sehr wohl Verhandlungen über ein weiteres Rennen in der Legislaturperiode 2011-2016 angekündigt.

    Am Montagnachmittag betonten Lemke und Lewentz nun: "Rot-Grün hat keinen Dissens bei Formel 1." Die Koalition habe sich zwar klar auf eine Verringerung der millionenschweren Subventionen verständigt. Es werde aber über ein weiteres Rennen bis 2016 verhandelt - allerdings nicht um jeden Preis. Lemke ergänzte: "Ob das Rennen am Wochenende das letzte sein wird, hängt damit maßgeblich von den Forderungen von (Formel-1-Chef) Bernie Ecclestone ab."

    Der Kontrakt läuft nach dem WM-Rennen am kommenden Wochenende aus. Derzeit wechselt sich der Nürburgring jährlich mit dem Hockenheimring ab.

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