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    NeuwiedNeuwied: Kundin bei Supermarktüberfall angeschossen - Suche nach den Räubern läuft noch

    Die Polizei fahndet weiter nach den beiden Tätern, sie am Samstagabend einen Supermarkt in Neuwied-Irlich überfallen und dabei eine Kundin angeschossen haben. Die Frau wurde schwer verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr.

    Beim Rewe in Irlich blieben nach dem Überfall die Tore zu. Nun stehen die Täter vor Gericht.
    Beim Rewe in Irlich blieben nach dem Überfall die Tore zu. Nun stehen die Täter vor Gericht.
    Foto: jn

    Schock kurz vor Ladenschluss: Zwei bislang unbekannte Täter sind am Samstagabend gegen 21.25 Uhr in den Rewe-Markt im Neuwieder Stadtteil Irlich gestürmt und haben dabei eine Kundin angeschossen.

    Die mit dunklen Kapuzenpullovern und Sturmhauben bekleideten Täter hatten von dem Personal des Supermarktes zunächst die Herausgabe von Geld aus der Kasse verlangt. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, schoss einer der beiden Maskierten und verletzte dabei die 50-Jährige Frau aus dem Kreis Neuwied, an der Schulter. Sie schwebt nach Angaben eines Sprechers des Polizeipräsidiums Koblenz nicht in Lebensgefahr. "Das sind zumindest unsere ersten Erkenntnisse", sagte Polizeihauptkommissar Klaus Weyhand.

    Der Überfall lief innerhalb weniger Sekunden ab. Nach dem Verbrechen flüchteten die beiden Täter zu Fuß in Richtung B42. Die Polizei leitete nach dem Eintreffen am Tatort in Irlich sofort eine umfangreiche Fahndung ein, an der mehrere Beamte beteiligt waren. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. Bislang konnten die beiden Täter allerdings nicht gefasst werden. Wie viel Geld sie erbeutet haben, ist bislang nicht klar.

    Anhand von Zeugenaussagen ergibt sich nur ein vages Bild der Verbrecher. "Einer von ihnen war auffallend groß, und der andere wurde als muskulös beschrieben. Außerdem sprach einer mit sehr dunkler Stimme und in einem osteuropäischen Akzent", so Weyhand, der sich mit weiteren Aussagen zurückhielt. "Um die Ermittlungen nicht zu gefährden und den Tätern auf der Flucht keine Vorteile zu verschaffen, können wir nicht mehr sagen. Die Staatsanwaltschaft ist intensiv mit mit dem Fall beschäftigt", sagte der Polizist.

    Kaufmann Jörg Müller, der neben anderen Rewe-Märkten in Neuwied und Gebhardhain auch den Supermarkt in Irlich betreibt, wurde direkt nach dem Überfall auf seine Filiale informiert. "So etwas habe ich noch nicht erlebt. Es kam in der Vergangenheit immer mal wieder zu Einbrüchen, doch solch ein skrupelloses Verbrechen gab es in meinen Märkten noch nie", sagte er. "Die Mitarbeiter stehen unter Schock und es tut mir unendlich leid, dass sie das durchmachen mussten." Der Rewe-Markt, in dem Sonntags normalerweise die Bäckerei geöffnet hat, war an dem Tag wegen der Spurensicherung geschlossen. Am Montag soll der Supermarkt aber wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet haben.

    Von unserem Redakteur Philipp Daum

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