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    Nationalpark Hunsrück: Das letzte Puzzleteil ist eingefügt

    Birkenfeld/Neuhütten - Unter großem Medieninteresse haben die beiden Umweltministerinnen Ulrike Höfken (Rheinland-Pfalz) und Anke Rehlinger (Saarland) in Neuhütten (Kreis Trier-Saarburg) die zweite Phase des grenzüberschreitenden Nationalparks Hunsrück eingeläutet.

    Beim Nationalpark ist Kreativität gefordert: Mitarbeiter von Landesforsten haben diese Plätzchen in Nationalparkform gebacken.
    Beim Nationalpark ist Kreativität gefordert: Mitarbeiter von Landesforsten haben diese Plätzchen in Nationalparkform gebacken.
    Foto: Stefan Conradt

    Von unserem Redaktionsleiter Stefan Conradt

    Nach der "überwältigenden, parteiübergreifenden Zustimmung der Region" (Höfken) gab es auch schon einen Ausblick auf die weitere Zeitschiene. Parallel zum Gesetzgebungsverfahren, das Anfang des Jahres in den beiden Landtagen anläuft, wahrscheinlich rund neun Monate beanspruchen und in einen Staatsvertrag münden wird, werden die Vorbereitungen für die Eröffnung des Nationalparks anlaufen. Diese ist für April/Mai 2015 geplant.

    Bis dahin ist noch viel zu tun: Schon im Januar/Februar soll ein "Starterteam" die Arbeit in Birkenfeld aufnehmen, in einem Anbau des Forstamts. Bis zu zehn Mitarbeiter von Landesforsten, die meisten aus der Region, werden im sogenannten Kutscherhaus Vorbereitungen treffen. Höfken: "In den vergangenen beiden Jahren hat neben der Arbeit vor Ort eine 40- bis 50-köpfige Projektgruppe in Mainz das Projekt entwickelt. Jetzt werden Zug um Zug die Aufgaben in die Region gegeben." Da müssen Ranger und Natur- und Landschaftsführer ausgebildet, Angebote für Umweltbildung an Schulen und Kindergärten und künftige Touren im Nationalpark erarbeitet werden. Allerdings: "Diese Eröffnung wird keine sein, bei der die Tür aufgeht, und alles ist fertig", erinnert Höfken an die Idee des Entwicklungsnationalparks, der sich über 30 Jahre entfalten soll - innen wie außen. Die Tourismusstudie soll im März vorliegen, daraus können dann weitere Schlüsse gezogen werden. Eine ÖPNV-Studie wird gerade in Auftrag gegeben. Von ihrem Ergebnis beziehungsweis ihrer Bewertung und von der Diskussion und der Umsetzung des Wegeplanes wird auch die Zahl und die Platzierung der künftigen Nationalparktore und der Infostellen im Park abhängen. Dabei sollen in erster Linie vorhandene Strukturen und Einrichtungen gestützt und weiterentwickelt werden, reagierte Höfken schon vorsichtshalber auf Begehrlichkeiten aus der Region. Sie nannte exemplarisch den Umwelt-Campus, das Hunsrückhaus am Erbeskopf und den Keltenpark Otzenhausen.

    Auch die Arbeitsgruppen aus dem Beteiligungsprozess sollen weitermachen: Im Frühjahr ist dazu eine Auftaktkonferenz geplant, bei der Vertreter der Kommunen, des Naturparks, des Freundeskreises, der Bürgerarbeitskreise, aus dem Tourismus, der Wirtschaft, Naturschutzverbände und Vereine über die weitere Ausgestaltung des Nationalparks diskutieren. Auch die ersten Projekte zur Regionalentwicklung sollen schon 2014 starten, die Nationalparkgremien nehmen ebenfalls ihre Arbeit auf. Und während dieser Zeit müssen auch die Forstämter in der Region umstrukturiert und ein Nationalparkamt geformt werden.

    Zuvor hatten Vertreter der betroffenen Verbandsgemeinden die Diskussion und das Votum in ihren jeweiligen Gebietskörperschaften vorgestellt und bewertet. Als Gag durfte anschließend jeder sein Teil des großen Puzzles an einer vorbereiteten Stellwand anbringen, sodass am Ende die typische Gitarrenform als Laubsägearbeit die weihnachtlich dekorierte Bühne beherrschte.

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