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  • Kreative Studenten spielen Schumi und Vettel

    Koblenz. Oliver Leif und Konrad Grochiwski sind leicht nervös. Gleich starten sie bei der Weltpremiere des „C-Art“-Autorennens und wissen nicht, ob ihr selbst gebastelter Flitzer dieses Spektakel bei fast 40 Grad überstehen wird.

    Koblenz. Oliver Leif und Konrad Grochiwski sind leicht nervös. Gleich starten sie bei der Weltpremiere des „C-Art“-Autorennens und wissen nicht, ob ihr selbst gebastelter Flitzer dieses Spektakel bei fast 40 Grad überstehen wird.


    Die beiden Bauingenieurswesen-Studenten der FH Koblenz gehören zu den 18 Starterteams, die an dem Rennen der ferngesteuerten Autos im Maßstab 1:24 auf dem Gelände ihrer Fachhochschule am Freitagnachmittag teilnehmen. Wie alle Hobby-Racer hatten sie die gleiche Aufgabe: Eine Woche vor dem Start bekam jede Gruppe ein Bau-Kit mit Fahrwerk, Elektromotor, Fernbedienung, Reifen und dem Hauptbestandteil: 24 Red Bull-Dosen, aus denen die Teams die Karosserie bauen mussten.


    „Zuerst haben wir uns eine Skizze für ein Muscle-Car (amerikanisches Sportauto, die Redaktion) angefertigt und dann versucht, das Auto mit dem Dosenblech nachzubauen“, sagt Oliver Leif. „Zum Glück ist Konrad Hobby-Modellbauer, der wusste schon, wie wir das hinbekommen.“ Die beiden Studenten trafen sich in der vergangenen Woche also jeden Abend, um neben dem Fußball-Schauen immer mal wieder an ihrer Karre zu schrauben.
    Auch die anderen Kandidaten haben am Freitag bei brütender Hitze ihre Mini-Boliden in Stellung gebracht. Zuerst für die Jury. Ein Team aus fünf Fachleuten, unter anderem der Koblenzer Tuning-Experte Jörg Schramm, nimmt die Fahrzeuge unter die Lupe und bewertet unter anderem das Design.


    Als ob die Rennfahrer nicht schon aufgeregt genug wären, gibt es zu Beginn des Rennens auch noch eine kleine Panne: Mehrere Autos haben die gleiche Funkfrequenz. Wenn einer an der Rennstrecke tüchtig Gas gibt, rasen gleich ein paar andere Wagen auf den Bastler-Tischen davon und können nur mit Mühe wieder eingefangen werden. Die Rennen selbst gehen über fünf Runden und werden im K.-o.-System ausgetragen. Die rund 150 jungen Zuschauer feuern immer wieder unter lauten Techno-Rhythmen die Fahrerteams an und gönnen sich während der Rennpausen mit Wasserschlachten eine Abkühlung.


    Für Oliver und Konrad reicht es leider nicht. Ihr Renner landet im Kiesbett und kann nicht weiterfahren. Die ersten Plätze gehen an die Teams Go Go Go, Cunis-Racing und Reactive. Die Sieger fahren am letzten Juli-Wochenende nach Hockenheim und dürfen alle Trainings und das Rennen live miterleben.


    Der Organisator des Events, Anton Fries, zeigt sich zum Ende zufrieden, und auch die Racer sind offensichtlich angetan. „Einige haben schon gefragt, wann denn wieder das nächste Rennen startet“, sagt Fries.

    Norbert Martens

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