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    RheinböllenKänguru "Mick" ist weiterhin auf der Flucht

    Nach dem Einfangen des ausgerissenen Kängurus am Morgen herrschte zunächst Ungewissheit: Woher ist das Tier. Darüber gibt es inzwischen Klarheit - und auch darüber, dass irgendwo im Hunsrück noch Artgenosse "Mick" herumhüpft.

    Vergebens suchte Martin Zimmermann, Chef der Koblenzer Tierrettung, nach einem Chip, der den entscheidenden Hinweis auf die Herkunft des Kängurus geben kann. Doch wenig später ist die Frage geklärt: Michael Hoffmann vom Hochwildschutzpark Rheinböllen meldet sich. Im Hunsrück wird Känguru „Jack“ nämlich seit dem Wochenende vermisst.

    Gemeinsam mit seinem putzigen Artgenossen „Mick“ ist das zwei Jahre alte Tier in der Nacht zum Montag ausgebüxt. „Normalerweise gehen unsere Kängurus nicht auf Wanderschaft. Möglicherweise hat sich ein Fuchs in ihr Gehege geschlichen“, vermutet die Tierpflegerin Romina Link und betont: „Die Kängurus sind wahrscheinlich in Panik geraten und schnellstmöglich durch ein kleines Zaunloch abgehauen.“ Die gute Nachricht: Känguru „Jack“, das am Montagmorgen bei Wiebelsheim gefangen wird, bringt die Koblenzer Tierrettung bereits am Vormittag wohlbehalten nach Rheinböllen zurück.

    Die schlechte Nachricht: Von Känguru „Mick“ fehlt bis zum späten Montagabend jede Spurt. Zuletzt wird der graue Hüpfer von einem aufmerksamen Bürger in Wiebelsheim gesichtet. „Möglicherweise hält sich Mick im Waldstück bei Wiebelsheim auf“, erklärt Tierpflegerin Romina Link. Sie ist ist besorgt. Zwar könne das Känguru in der freien Wildbahn überleben, doch sei es dem Fuchs schutzlos ausgeliefert. Außerdem besteht die Gefahr, dass „Mick“ vor ein Auto hüpft – oder im schlimmsten Fall sogar auf der viel befahrenen Autobahn unterwegs ist.

    Die Suche nach dem kleinen Känguru geht weiter. Michael Hoffmann vom Hochwildschutzpark Rheinböllen bittet alle aufmerksamen Bürger um Hinweise (Telefon: 0152/031 631 50). Denn auch ihm ist es ein Herzensanliegen, den kleinen Ausreißer wieder wohlbehalten im Park begrüßen zu dürfen. 

    Mit fachmännischem Rat wird dann Mick vielleicht schneller eingefangen als Jack, der sich lange erfolgreich widersetzt hatte: Ers hüpfte er aus einem Gatter, das die Polizisten aus Paletten gebaut hatten. Auch ein Fangnetz zerreißt das Känguru, einen Käfig verbiegt es. Erst nach zweieinhalb Stunden konnte das Tier in einer Box untergebracht werden. 

    Von unseren Redakteuren Doris Schneider und 
Maximilian Eckhardt


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