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  • Es war nicht überall kalt genug: Winzer lesen wenig Eiswein

    Rheinland-Pfalz. Harte Arbeit zu nachtschlafender Zeit bei frostigen Temperaturen: Einige Winzer in den Weinanbaugebieten in Rheinland-Pfalz haben in der Nacht zum Mittwoch Eiswein lesen können - allerdings nicht überall und teils nur in geringen Mengen. Mit minus 7 bis minus 9 Grad war es gerade so kalt genug.

    Schneidende Kälte: So wie hier Stephanie Kröber vom Weingut Kröber in Winningen an der Mosel haben landesweit einige Winzer gestern in den frühen Morgenstunden bei Temperaturen unter minus 7 Grad Eiswein gelesen. Die Qualität ist gut, die Menge allerdings vielerorts gering.
    Schneidende Kälte: So wie hier Stephanie Kröber vom Weingut Kröber in Winningen an der Mosel haben landesweit einige Winzer gestern in den frühen Morgenstunden bei Temperaturen unter minus 7 Grad Eiswein gelesen. Die Qualität ist gut, die Menge allerdings vielerorts gering.

    Eiswein ernten konnten Winzer und Winzergenossenschaften an der Nahe, an der Mosel, in Rheinhessen und in der Pfalz. Für andere, zum Beispiel an der Südlichen Weinstraße und am Mittelrhein, war es trotz Minusgraden zu warm. Die Winzer dort hoffen teilweise auf die kommende Woche.

    Selbst dort, wo gelesen wurde, war zwar die Qualität gut, die Menge aber nicht üppig. An der Nahe beispielsweise sind die Anmeldezahlen - ähnlich wie an der Mosel - zurückgegangen. 2015 hatten noch 29 Nahe-Winzer Eiswein angemeldet, in diesem Jahr sind es lediglich zehn.

    In der Winzerhochburg Winningen (Kreis Mayen-Koblenz) ernteten nur zwei Weinbaubetriebe für den Eiswein: Für Rüdiger Kröber und Horst Löwenstein ist es das erste Mal seit 2008, dass sie Eiswein herstellen können. Die Menge hält sich jedoch in Grenzen: Insgesamt sind es maximal 350 Liter.

    Im Kreis Neuwied waren die letzten Trauben bereits Anfang der Woche eingeholt - ohne Eiswein. Winzer Georg Scheidgen aus Hammerstein erklärt: "Es war einfach nicht kalt genug - und wenn die Trauben jetzt ein paar Mal Frost kriegen und wieder auftauen, leidet die Qualität." Auch an der Ahr wurden laut des Präsidenten des Weinbauverbands Ahr, Hubert Pauly, keine Trauben für Eiswein hängen gelassen. Auch am Mittelrhein war es während des Lesevorgangs wohl knapp zu warm.

     

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