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    IngelheimEinsatzwagen gestohlen: DLRG "monatelang nicht einsatzbereit"

    Das DLRG in Ingelheim hat es durch Einbrecher noch schlimmer erwischt als zunächst befürchtet: Nach dem Diebstahl des einzigen Einsatzfahrzeugs sind auch beide Boote nicht benutzbar. Wenn das Auto nicht auftaucht, werde man "über Monate nicht einsatzfähig" sein. Vom auffälligen Fahrzeug fehlt trotz großangelegter Suche jede Spur.

    Dieser Nissan Patrol wurde der DLRG Ingelheim gestohlen. Foto: DLRG Ortsgruppe Ingelheim e.V.
    Dieser Nissan Patrol wurde der DLRG Ingelheim gestohlen.
    Foto: DLRG Ortsgruppe Ingelheim e.V.

    Die DLRG in Ingelheim sitzt buchstäblich auf dem Trockenen: Sie verfügt über zwei Boote, beide stehen in einer Halle - aber beide sind nicht nutzbar für die Wasserretter. Zunächst stand die Vermutung im Raum, es könnte sich bei einem Einbruch um gezielte Sabotage handeln. Am Sonntagmittag und nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei geht man bei der DLRG aber davon aus, dass das Fahrzeug auf Bestellung gestohlen wurde - und es ein unglücklicher Zufall ist, dass nun beide Boote nicht nutzbar sind.

    Am Freitagabend um 22 Uhr kam die Nachricht: Das Tor des DLRG-Gebäudes in Ingelheim steht auf - und der Nissan Patrol mitsamt der darin verladenen Ausrüstung ist weg: Christian Virnich, Technischer Leiter der Ortsgruppe Ingelheim, schätzt den Schaden damit auf 75.000 bis 80.000 Euro. Angeschafft ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

    Das war schon Hiobsbotschaft genug - aber das ganze Ausmaß war da noch nicht klar. Christian Virnich, Technischer Leiter der Ortsgruppe Ingelheim: "Wir konnten erst am Samstagmorgen eine genaue Bestandsaufnahme machen, nachdem die Polizei Beweissicherung beendet hatte." Und da stellte sich heraus: Der oder die Diebe hatten auch eine Kiste mit Zubehör für das glasfaserverstärkte Kunststoffboot Nivea 54 der Ingelheimer ausgeräumt. Mitsamt Papieren und Schlüssel. Das Boot kann nicht mehr gestartet werden, mit einem Austausch des Schlosses ist es nicht getan, es muss in die Werft.

    Das größere zweite Boot, das auf dem Foto des gestohlenen Fahrzeugs zu sehen ist, kann die DLRG nur mit dem Nissan Patrol bewegen. Die Zubehörteile, um es wieder aus dem Wasser zu ziehen - im Auto. Christian Virnich: "Wir werden über Monate nicht einsatzfähig sein. Der Einsatzabschnitt von Budenheim bis zum Binger Mäuseturm ist frei."  Es sei denn, das Auto taucht auf. Am Samstag war das Fahrzeug bundesweit zur Fahndung ausgeschrieben, es wurde auch im Umkreis aus der Luft gesucht, ob der Wagen irgendwo zum Abtransport steht. Keine Spur. Das Fahrzeug ist auf der Seite mit "Ingelheim" beklebt und hat das Kennzeichen MZ-D 8999. In sozialen Netzwerken wurde die Suche rege verbreitet.  

    Falls der Wagen verschwunden bleibt, werden wohl mindestens vier bis acht Wochen vergessen, bis die Versicherung die Freigabe erteilt, ein anderes Auto anzuschaffen. "Und wir reden von einem Sonderfahrzeug. Da steht nicht zur Abholung bereit." Den Ausfall des DLRG müssen dann von der Feuerwehr und von der hessischen Rheinseite aufgefangen werden.

    Hinweise an die Polizei Ingelheim (06132 6551-0) oder jede andere Polizeidienststelle. (law)

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