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  • «Earth Hour»: Auch in Koblenz gehen Ende März die Lichter aus

    Koblenz. Die Wahrzeichen von Koblenz werden zur «Earth Hour» Ende März erstmals für eine Stunde dunkel bleiben. Am 31. März wird von 20.30 Uhr an für 60 Minuten das Licht etwa am Deutschen Eck und der Festung Ehrenbreitstein erlöschen.

    "Earth Hour": Während der Aktion für Umwelt- und Klimaschutz der Organisation WWF werden in tausenden Städten der Welt die Lichter ausgehen.
    "Earth Hour": Während der Aktion für Umwelt- und Klimaschutz der Organisation WWF werden in tausenden Städten der Welt die Lichter ausgehen.
    Foto: DPA

    Koblenz/Berlin - Die Wahrzeichen von Koblenz werden zur «Earth Hour» Ende März erstmals für eine Stunde dunkel bleiben. Am 31. März werde von 20.30 Uhr an für 60 Minuten das Licht etwa am Deutschen Eck und der Festung Ehrenbreitstein erlöschen.

    Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Während der Aktion für Umwelt- und Klimaschutz der Organisation WWF werden in tausenden Städten der Welt die Lichter ausgehen. In Deutschland steht dies unter dem Motto «Deine Stunde für unseren Planeten».

    Laut WWF hat sich die «Earth Hour» seit ihrer Gründung im Jahr 2007 vom australischen Sydney aus zur weltweit größten Freiwilligenaktion entwickelt. Wieder dabei ist etwa auch Mainz: Rathaus, Staatstheater, Landtag, Gutenberg Museum, Osteiner Hof,
    Dom, Christuskirche, Stephanskirche und Theodor-Heuss-Brücke stehen auf der WWF-Liste verdunkelter Gebäude, auf der sich etwa auch Brandenburger Tor oder Kölner Dom finden. Über ein Facebook-Event kann zudem jeder seine Beteiligung deutlich machen.

    Erstmals wird sich auch die Internationale Raumstation beteiligen: ESA-Astronaut und WWF-Botschafter André Kuipers wird von dort verfolgen, wie am 31. März die Lichter ausgehen. Von diesem Ereignis wird er Bilder machen und seine Eindrücke live schildern.

    Erst ist den vergangenen Tagen hat ein Video in den Sozialen Netzwerken wieder Furore gemacht, das einen faszinierenden Zusammenschnitten von eindrucksvollen Nachtaufnahmen aus dem All zeigt.

    Im Vorfeld der Earth Hour im vergangenen Jahr hatte der Energieexperte Claus Barthel erklärt, dass kaum Strom eingespart wird. «Damit hat die Aktion zwar keinen praktischen Wert, wohl aber einen symbolischen», sagte Barthel, Projektleiter am Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie.

    Würden alle Lichter in Deutschland für eine Stunde ausgeschaltet, könnte man dadurch etwa 7 Millionen Kilowattstunden Strom und 4000 Tonnen Kohlendioxid einsparen, schätzte Barthel. Das sind nicht einmal 0,5 Prozent des Stromverbrauchs an einem Tag. «Im Gesamtkontext spielt das aber keine Rolle." Mit der Kampagne schaffe es WWF aber, die Aufmerksamkeit der Menschen auf den Umwelt- und Klimaschutz zu lenken, und das sei «vernünftig und gut», sagte Barthel.

    Ein Problem für Kraftwerke stellt die Licht-Aus-Aktion nicht dar. «Die Schwankungen im Laufe eines Tages sind größer», sagte Barthel. Die Kraftwerke müssten sich zwar auf die ungewöhnliche Situation einstellen, zu Störungen oder gar Ausfällen komme es aber nicht, wenn Millionen Menschen gleichzeitig das Licht aus- und wieder anschalten.

    Mehr zur Earth Hour  beim WWF.

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